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Die UFA präsentierte ihr Arthouse Konzept und beanspruchte somit Kopien mit mässigem Erfolg, aber kuriosen Auswüchsen: so gab es z.B. in Düsseldorf acht Kopien von EYES WIDE SHUT. Das Bambi eingeschlossen hatte die Stadt plötzlich 14 “Filmkunstleinwände”! Kalle Somnitz

Aber es stellte sich schnell heraus, daß unser Konzept das erfolgreichere war. Die Besucherzahlen bewiesen es, und in der Konsequenz mußte die UFA ihr Programm zurückfahren und Häuser wie z.B. das Savoy schließen. Die inzwischen Konkurs gegangene Kinowelt in München übergab ihr Bambi zum 1.5.2000 an uns.

Heute sind die Düsseldorfer Filmkunstkinos Bambi, Cinema, Metropol, Atelier und Souterrain (die Black Box wird seit dem 1.1.09 wieder von der inzwischen schuldenfreien Stadt durch das Filmmuseum betrieben) die cineastischen Lichtblicke in einem Multiplex Einheitsangebot, regelmäßig ausgezeichnet für ein herausragendes Programm von dem Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien und der Filmstiftung NRW.

[ http://www.filmkunstkinos.de/kinos.php ]

Filme über Freiheit heißt die erste neue Reihe am Standort in Flingern

Etwa 30 Zuschauer haben auf den bequemen Sofas vor der großen Leinwand Platz. Gerade wird die Technik installiert und ein neuer Teppichboden verlegt. Filme über Freiheit heißt die Reihe, die am 1. Juni um 20 Uhr mit Alice 5.0 von Patrick Doberenz und dem Mitglied der Filmwerkstatt Philipp Enders startet. Ebenfalls in den Kellerräumen entsteht bis zum Herbst ein professionelles Tonmisch-Studio, das künftig auch vermietet werden soll.

Insgesamt 400 Quadratmeter stehen der Filmwerkstatt nun zur Verfügung, das sind 100 mehr als am alten Standort in Kaiserswerth. Wir haben schon länger in Kooperation mit dem Kulturamt einen Ort in der Innenstadt gesucht, sagt Holzapfel. Über den Investor und Kunstsammler Gil Bronner entstand dann vor zweieinhalb Jahren der Kontakt nach Flingern. In Kaiserswerth war es schwer, Interessierte für Veranstaltungen zu gewinnen. Das dürfte jetzt leichter fallen, sagt der Leiter der Filmwerkstatt. Auch mit Gruppen aus dem Stadtteil wie dem benachbarten Kunstverein Onomato habe man schon Kontakt aufgenommen.

In den ehemaligen Lagerräumen einer Glaserei gibt es alles für Filmemacher: Dazu gehören ein Aufnahmestudio genauso wie ein Videoschnittplatz mit HD-Technik und ein großes Techniklager. Dort können Künstler und Schulen nicht nur Kameras mieten, wenn Bedarf besteht, es gibt zudem Einführungen in die Technik. Im Keller gibt es zudem noch Ausstellungsräume für Künstler.

[ http://www.wz-newsline.de/lokales/duesseldorf/kultur/duesseldorfs-neuestes-kino-1.669915 ]

Arthouse Konzept Film Kalle Somnitz Kultur Dani Levy Düsseldorf

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Kalle Somnitz mit Dani Levy im Savoy Atelier Film und Kunst Düsseldorf Kultur 3

Konzept

Als Udo Heimansberg und Kalle Somnitz 1998 die “Düsseldorfer Filmkunstkino GmbH” gründeten, bestand diese Firma nur aus dem Metropol. (Das Souterrain von Kalle Somnitz war und ist selbstständig, wenn auch eng verbunden.) Dennoch war unser Gedanke, das Filmkunstangebot in Düsseldorf zu bündeln.

Die Stadt Düsseldorf bot uns kurz darauf die Black Box an; alternativ wäre dieses Kino geschlossen worden. Einige Monate später folgte ein Angebot der UFA: Übernahme des Cinema.
Ein Traum schien langsam Wirklichkeit zu werden, nämlich die Filmkunst in Düsseldorf auf eine starke Abspielbasis zu stellen, mit mehr Kompetenzen den Verleihern gegenüber und dem Cinema als Flaggschiff.

Zunächst kam es jedoch anders. Die UFA präsentierte ihr Arthouse Konzept und beanspruchte somit Kopien mit mässigem Erfolg, aber kuriosen Auswüchsen: so gab es z.B. in Düsseldorf acht Kopien von EYES WIDE SHUT. Das Bambi eingeschlossen hatte die Stadt plötzlich 14 “Filmkunstleinwände”!

Aber es stellte sich schnell heraus, daß unser Konzept das erfolgreichere war. Die Besucherzahlen bewiesen es, und in der Konsequenz mußte die UFA ihr Programm zurückfahren und Häuser wie z.B. das Savoy schließen. Die inzwischen Konkurs gegangene Kinowelt in München übergab ihr Bambi zum 1.5.2000 an uns.

Heute sind die Düsseldorfer Filmkunstkinos Bambi, Cinema, Metropol, Atelier und Souterrain (die Black Box wird seit dem 1.1.09 wieder von der inzwischen schuldenfreien Stadt durch das Filmmuseum betrieben) die cineastischen Lichtblicke in einem Multiplex Einheitsangebot, regelmäßig ausgezeichnet für ein herausragendes Programm von dem Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien und der Filmstiftung NRW.

[ http://www.filmkunstkinos.de/kinos.php ]

Ein bisschen zu viel des Guten? Am Ende vielleicht schon, aber das gehört zu solch einer prallen Wundertüte der burlesken Art genauso dazu wie der Mut zum verspielten Klischee. Neben der gelungen charmanten Versager Saga (“Im Dunkeln siehst du aus wie früher” flirtet da der Gatte hilflos mit der frustrierten Ehefrau) sowie einer formidablen Abrechnung mit der Filmbranche (unterstützt durch etliche Gastauftritte von Heino Ferch bis Elke Sommer) verblüfft Levy durch seinen Mut, das Thema Islam komisch anzugehen das wagen wahrlich wenige Comedians. “Wollen Sie sehen, ob der Koran brennt?” sorgt sich Gottfried John einmal. Auch Alfis Gattin fürchtet eine Fatwa durchaus berechtigt, wie sich zeigen wird. Levy plagen solche Sorgen derweil nicht, er glaubt nicht, dass sein Film als antimuslimisch missverstanden werden könne, dafür sei er “viel zu liebevoll”. Nach “Alles auf Zucker”, nun alles auf Alfie mehr Woody war in Levy nie.

[ http://www.filmkunstkinos.de/filmtext.php?movie=lebe10l ]

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Dani Levy – 2 mediale Gesellschaft für Filemacher & für Film und Kunst Düsseldorf mit Elke Sommer

Das Leben ist zu lang
Deutschland 2010 87 Min. Farbe Regie und Buch: Dani Levy. Mit Markus Hering, Meret Becker, Veronica Ferres, Yvonne Catterfeld, Gottfried John, Hans Hollmann, Justus von Dohnányi, Heino Ferch, Elke Sommer, Udo Kier, Hannah Levy u.a.

Das muss sich erst einmal einer trauen: Einen Film zu wagen, Komödie obendrein, über den dänisch islamischen Karikaturenskandal. Dani Levy lässt wagen: Er schickt als Alter Ego einen gewissen jüdischen Regisseur namens Alfi Seliger an die brenzlige Polit Pointen Front. Kaum Zufall, dass der Name ähnlich klingt wie Alvy Singer, jener “Stadtneurotiker” von Woody Allen. Wie Alvy plagen auch Alfi allerlei Krisen und Zipperlein, sei es mit der krebsbedrohten Gesundheit, seiner insolventen Bank, der notorisch geknickten Karriere und natürlich der neurotischen Familie. Ach ja, und da wäre noch sein Drehbuch über diese Islam Karikaturen.

Fünf lange Jahre hat Seliger sich mit seinem neuen Werk abgequält, doch nun mag es keiner haben. Auf der wichtigen Branchenparty gerät Alfis emsiges Networking zur peinlichen Anbiederungstour. Bully winkt mit freundlichem Lächeln ab und plaudert lieber weiter mit Sepp Vilsmaier. Der gastgebende Produzentenmogul gibt ihm gleichfalls einen Korb allein dessen russische Gattin Natasha (köstlich radebrechend Veronica Ferres), findet den Stoff fast so verführerisch wie seinen strubbelhaarigen Autor. Dank der Lady gibt es tatsächlich grünes Licht, nur der Hauptdarsteller fehlt noch: “Bully oder Jürgen Vogel, Til Schweiger lieber nicht!” empfiehlt der Produzent treuherzig. In Wirklichkeit hegt er längst ganz andere, nämlich Serien Pläne doch bis Seliger die fiese Finte entdeckt, muss er sich mit seinen pubertären Kindern plagen, den Darmkrebs besiegen, die fremdgehende Gattin zurückerobern oder seinen theatralischen Selbstmordversuch überleben. Damit nicht genug, gerät der arme Tropf zum tragischen Schluss in eine arge Identitätskrise: Er ist immer mehr überzeugt, lediglich die kreative Spinnerei eines Autoren zu sein. Fortan rebelliert der Regisseur im Film gegen den realen Regisseur Dani Levy.

Veronica Ferres Das Leben ist zu lang Film Dani Levy Elke Sommer

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Savoy Atelier – 1 Dani Levy der Filemacher und Film Düsseldorf Kultur

Mit seiner damaligen Lebensgefährtin Maria Schrader realisierte Levy einige Filmprojekte. Für seinen zweiten Film RobbyKallePaul schrieb sie am Drehbuch mit und spielte, wie auch er, eine der Hauptrollen. Der Film beschreibt das für die 1980er-Jahre typische Lebensgefühl in einer Berliner Wohngemeinschaft. Savoy Atelier Dani Levy

Im Jahr 1990 schrieben Schrader und Levy das Drehbuch für Meschugge. Realisiert wurde der Film allerdings erst 1998 mit beiden in den Hauptrollen. In I was on Mars, einem Film, der ohne Drehbuch auskam, spielte Schrader ebenfalls die Hauptrolle.

Im Jahr 1994 gründete Levy mit Tom Tykwer, Wolfgang Becker und Stefan Arndt die Filmproduktionsfirma X-Filme. Stille Nacht Ein Fest der Liebe war 1996 der erste Film im eigenen Unternehmen. Er lief im Wettbewerb der Berlinale, war aber kein kommerzieller Erfolg.

Für seine Filmkomödie Alles auf Zucker! wurden Levy und Holger Franke am 14. Februar 2005 in Berlin mit dem Ernst-Lubitsch-Preis ausgezeichnet. Levys Film wurde als eine Wiederbelebung des deutsch-jüdischen Lustspiels gewürdigt. Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2005 wurde Alles auf Zucker mit sechs Lolas zum großen Gewinner.

Am 11. Januar 2007 lief Mein Führer Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler in den deutschen Kinos an, in dem Helge Schneider als Adolf Hitler auftritt. Nachdem er ursprünglich eine andere Rahmenperspektive vorgesehen hatte, erklärte Levy in einem Gespräch auf 3sat am 8. Januar 2007, die nun vorliegende Fassung sei besser geeignet, um seinen Zuschauern Gewissenssicherheit zu geben. Sowohl die Besucherzahlen in den Theatern als auch Verkaufszahlen der DVD blieben durchweg enttäuschend. Darüber hinaus wurden dem Werk von Kritikern inkonsequente Umsetzung der Tragikomödie und die klamottenhafte Inszenierung vorgeworfen.

[ http://de.wikipedia.org/wiki/Dani_Levy ]

Film Helge Schneider Alles auf Zucker Wolfgang Becker

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Savoy Atelier Dani Levy Berlin 2005 Hauptrolle Drehbuch Schrader