Gerd Kaiser mit Film und Kluge im Düsseldorfer Schauspielhaus

Heinrich Heine und Gerd Kaiser – Der Film und Oper am Rhein

Gerhard Richter – Helge Schneider im Kino zum Manifest Kapital

Lutz Mommartz Film Düsseldorf Kunst Ausstellung Akademie Galerie Kunstakademie

http://www.cultrd.tv

Auf dem Wege zur Ausstellungseröffnung in der Akademie-Galerie traf unser Aufnahme-Team zufällig auf dem Burgplatz mit Prof. Lutz Mommartz zusammen. Prof. Lutz Mommartz, der von 1978 bis 1999 eine Professur für Film an der Kunstakademie Münster innehatte, schildert in dem ad-hoc aufgezeichneten Gespräch die Positionen der damaligen Filmemacher in Film Düsseldorf, die u.a. nicht direkt in den Kunstakademie-Betrieb eingebunden waren (Düsseldorf Kunst, Film Düsseldorf). Im folgenden wird vorausgesetzt, dass in der Rezeption das Medium Film eine Nähe zum Medium Photograhie aufweist.

Parallel zu den Vorgängen an der Kunstakademie ergaben sich in Düsseldorf weitere Strömungen in Sachen Film (und Photographie). Was insbesondere die Entwicklung des Films (Kunst-/Doku-Film) in Düsseldorf als auch die damit zusammenhängende gesellschaftspolitische Dimension betrifft, mag an dieser Stelle Prof. Mommartz zitiert sein und an das folgende erinnert werden:
´Im November 1971 gestalteten Filmer in der Kunsthalle Düsseldorf (noch unter Jürgen Harten) die Veranstaltung ´ Film kritisch´. Im Vorwort zu der von den Künstlern selbst gestalteten Broschüre stand: Die Idee einer Filmveranstaltung entstand nach dem Edinburgh-Festival 1970 (Anm. vorwärts wie rückwärts zu lesendes Signet “STRATEGY:GET:ARTS” von Ferdinand Kriwet). Die Planung und Durchführung der Veranstaltung wurde Lutz Mommartz von der Arbeitsgemeinschaft Kultureller Organisation, von der Düsseldorfer Kunsthalle und vom Kunstverein der Rheinlande übertragen. Daraufhin stellte sich unerwartet eine Solidarisierung und eine Politisierung der meisten angesprochenen Filmer ein. Auf der Titelseite stand das gemeinsame Manifest: In vielen Gesprächen haben die Filmer Düsseldorfs ihre Rolle im Kulturbetrieb überprüft. Ihre Ansprüche und Wünsche gingen dahin, die Probleme an den Punkt zu bringen, wo sich ihre Interessen mit den Interessen derjenigen Menschen verbinden, die über ihren Arbeitsprozeß und über die Verwertung ihrer Arbeit nicht bestimmen konnten (können). Sie hatten sich deshalb zusammengeschlossen und sind dem Wirtschaftsverband Bildender Künstler beigetreten, mit dem weiteren Ziel, sich zusammen mit allen demokratischen Künstlern als Fachgruppe im DGB zu organisieren. Mit dem Inhalt dieses Berichts identifizierten sich damals folgende Filmer: Rudolf Neddermann, Jürgen Rahn, Dieter Hagenbach, Jürgen Sesselberg, Klaus Böhmler, Karlhans Franck, Jürgen Kuhfuß, Hartmut Kaminski, Elgin Gerlach, Lutz Mommartz, Ole-John Povlsen, Heidi Krautheuser, Günther Uecker, Wolfgang Zocher, Rolf Degener, Robert Filliou, L. Guerrero, Tony Morgan, Dezsö Magyar, Jörg + Eva Boström, Ursula Pasztory, Gruppe Yiup, E.H. Bartz, Achim Duchow, Rolf Degener, June + Yoko, Christof Kohlhöfer, Christoph Müller ´

[ http://www.mommartzfilm.de ]

Was die Ursprünge der Film-Klasse an der Kunstakademie selber angeht, ist die Initiative der Gruppe der damaligen Akademie-Studenten Henning Brandis, Peter Holtfreter, Susanne Ebert, Peter Bohl, Illona Baltrusch und Erinna Koenig von zentraler Bedeutung. Diese Studenten-Gruppe initierte nicht nur die räumliche Einrichtung einer Film-Klasse in der Abteilung Bühnenkunst (Doz. Sesselberg), sondern organisierte Vorlesungen und Aktivitäten mittels Einladung von Filmemachern, wie Hartmut Bitomsky, Harun Farocki, Helma Sanders. Die Honorare für die eingeladenen Personen wurden von der Gruppe selber finanziert. Auf Basis dieser selbst-organisierten Initiative konnte schließlich die Etablierung einer offiziellen Film-Klasse über den Weg durch die Instanzen durchgesetzt werden (ASTA, Vollversammlung, Berufungen).

[ http://www.erinnakoenig.de/ ]

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Savoy Atelier – 1 Dani Levy der Filemacher und Film Düsseldorf Kultur

Mit seiner damaligen Lebensgefährtin Maria Schrader realisierte Levy einige Filmprojekte. Für seinen zweiten Film RobbyKallePaul schrieb sie am Drehbuch mit und spielte, wie auch er, eine der Hauptrollen. Der Film beschreibt das für die 1980er-Jahre typische Lebensgefühl in einer Berliner Wohngemeinschaft. Savoy Atelier Dani Levy

Im Jahr 1990 schrieben Schrader und Levy das Drehbuch für Meschugge. Realisiert wurde der Film allerdings erst 1998 mit beiden in den Hauptrollen. In I was on Mars, einem Film, der ohne Drehbuch auskam, spielte Schrader ebenfalls die Hauptrolle.

Im Jahr 1994 gründete Levy mit Tom Tykwer, Wolfgang Becker und Stefan Arndt die Filmproduktionsfirma X-Filme. Stille Nacht Ein Fest der Liebe war 1996 der erste Film im eigenen Unternehmen. Er lief im Wettbewerb der Berlinale, war aber kein kommerzieller Erfolg.

Für seine Filmkomödie Alles auf Zucker! wurden Levy und Holger Franke am 14. Februar 2005 in Berlin mit dem Ernst-Lubitsch-Preis ausgezeichnet. Levys Film wurde als eine Wiederbelebung des deutsch-jüdischen Lustspiels gewürdigt. Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2005 wurde Alles auf Zucker mit sechs Lolas zum großen Gewinner.

Am 11. Januar 2007 lief Mein Führer Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler in den deutschen Kinos an, in dem Helge Schneider als Adolf Hitler auftritt. Nachdem er ursprünglich eine andere Rahmenperspektive vorgesehen hatte, erklärte Levy in einem Gespräch auf 3sat am 8. Januar 2007, die nun vorliegende Fassung sei besser geeignet, um seinen Zuschauern Gewissenssicherheit zu geben. Sowohl die Besucherzahlen in den Theatern als auch Verkaufszahlen der DVD blieben durchweg enttäuschend. Darüber hinaus wurden dem Werk von Kritikern inkonsequente Umsetzung der Tragikomödie und die klamottenhafte Inszenierung vorgeworfen.

[ http://de.wikipedia.org/wiki/Dani_Levy ]

Film Helge Schneider Alles auf Zucker Wolfgang Becker

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