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Bernd Kortländer – Reclam – Frankreich – Paris – Paris-Verehrer – Düsseldorf – Heine-Text – Arrondissement – Heinrich Heine – Buch – Heine-Spaziergang – Friedhof – Literatur – Dichter – Hauptstadt – Foyer – Berlioz – 1793 – Montmartre – Kontrastreiche – 1831 – Heine-Forscher –

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Günter Wallraff – investigativer Journalismus – Unter Null – Whistleblower – Rosemarie Trockel – Günther Uecker – Edward Snowden – Sigmar Polke – Markus Lüpertz – Galerie Breckner – Till Breckner – Literatur – Wohnungslose – kunst-hilft-geben – Köln – Deutschland – Till –

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Heinrich-Heine-Universität – Klingenstein – Martin Walser – Marion Aptroot – Heine-Philologie – Meeteren – Shmekendike Blumen – Abramovitsh – Heinrich Heine – Christoph auf der Horst – Susanne – Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf – Literatur – Jürgen Kaube – University – Studium –

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Heinrich Heine in Paris mit Bernd Kortländer und Reclam

In Paris mit Verlag Reclam, Heinrich Heine, Bernd Kortländer. Ein Gespräch mit Karin Schedler und Bernd Kortländer im Rahmen einer Veranstaltung der Deutsch Französischen Gesellschaft im Industrie-Club Düsseldorf.
Heine in Paris
Paris war die Hauptstadt des 19. Jahrhunderts,die Kapitale von Freiheit,Kunst und Revolution, “die Spitze der Welt”, als Heinrich Heine im Mai 1831 die Stadt betrat. Er hatsie wie kein anderer deutscher Autor seiner Zeit gekannt, durchstreift und beschrieben. Bernd Kortländer arrangiert die schönsten Texte Heines über Paris in der Form von 14 Spaziergängen, die die Orte von Heines Stadterfahrung verlebendigen.

Das Buch lädt ein zum Schauen, Lesen, Wandern und Verweilen, und dazu, mit einer Rose in der Hand das Grab des Dichters auf dem Friedhof Montmartre zu besuchen.

reclam.de/detail/978-3-15-960832-7/Kortlaender__Bernd/Mit_Heine_durch_Paris__EPUB_

Presse:

Für Heine war Paris die “Spitze der Welt”
Düsseldorf. Der Düsseldorfer Literaturwissenschaftler ist den Spuren Heinrich Heines durch Paris gefolgt – und lädt mit seinem neuen Buch jetzt die Leser zu 14 spannenden Heine-Spaziergängen durch die französische Metropole ein. Von Lothar Schröder

Rund 800.000 Einwohner zählte Paris, als Heinrich Heine im Mai 1831 in die Hauptstadt Frankreichs reiste. Für den Düsseldorfer Dichter wurde die Stadt das “Foyer des europäischen Geistes”, wie er schrieb, die “Spitze der Welt”. Als der Dichter am 17. Februar 1856 in seiner Wohnung an der Avenue Matignon starb, hatte er fast ein Vierteljahrhundert in Paris verbracht. In 14 Touren ist der Heine-Forscher Bernd Kortländer, der bis 2012 stellvertretender Leiter im Düsseldorfer Heine-Institut war, dem Dichter in Paris gefolgt. Die Leser seines neuen Buches lädt er dazu ein, mit diesen Fährten Heine auf ungewöhnliche Weise zu erkunden. Eine “Blütenlese” von Heine-Texten über Paris und die Pariser Gesellschaft nennt Bernd Kortländer (68) seine neue Anthologie.

Wie oft sind Sie für die Recherchen zu Ihrem Buch nach Paris gereist?

Kortländer Eigentlich mache ich schon seit vielen Jahren mit Freunden Touren durch Paris, bei denen ich dann auch Texte von Heinrich Heine an den passenden Orten vorlese. Dann kam mir der Gedanke, dass man dies auch mal ordnen und aufschreiben könnte. Mit dem Buch der literarischen Spaziergänge kann man jetzt beides: sich mit den Texten von Heine durch Paris führen lassen oder mit dem Buch in der Hand einfach durch die Straßen der Stadt gehen.

Was hat Paris Heinrich Heine bedeutet? Es war doch weit mehr als ein Exil?

Kortländer Das auf jeden Fall: Heine war ein Paris-Verehrer. Und die Luft von Paris war für ihn ein Lebenselixier. In Paris sah er einen Ort der Intellektuellen, der Freiheit, der Revolution und der Liebe. In erster Linie aber war Paris für ihn eine Hauptstadt der Moderne. Und die beginnt 1793 auf dem Place de la Concorde mit der Hinrichtung von Ludwig XVI. – damit fängt die neue Zeit an, und darum beginnt auch mein Buch mit einem Heine-Text über diesen Platz. Der erste Spaziergang soll also durch die Hauptstadt der Revolution führen.

Wäre das Werk Heines ohne Paris ein anderes geworden?

Kortländer Diese Frage kann man bedenkenlos mit Ja beantworten. Er ist ja oft kritisiert worden, dass seine Liebesgedichte zu freizügig seien, zu unmoralisch und fürs deutsche Publikum im Grunde nicht akzeptabel; darauf hat er dann stets geantwortet: Das könne niemand verstehen, der nicht längere Zeit in dem Riesentollhaus Paris gelebt hat. Die Atmosphäre dieser großen Stadt, in der sich damals alles versammelt hat, was in der Kultur Rang und Namen hatte, prägte seine Sprache und seinen Stil immens. All das Kontrastreiche und Zugespitzte in seinem Werk dürfte kaum möglich geworden sein, wäre er in dem von ihm so rückständig empfundenen, schweren und bleiernen Deutschland geblieben.

Kortländer Das ist das Erstaunliche: Paris gehört neben Düsseldorf zu den Orten, die er nicht aus dieser ironischen Distanzhaltung beschrieben hat – im Gegensatz etwa zu Berlin, München oder London. Was natürlich richtig ist: Heine verklärt Paris nicht. Die Stadt ist für ihn als Ort der Moderne immer auch voller Schmutz und Lärm. Es ist ein Ort des Lebens, zu dem nicht nur schöne Seiten gehören.

Welchen Nutzen kann ein Heine-Leser haben, wenn ihm Paris als ein auratischer Ort des Dichters präsentiert wird?

Kortländer Ich glaube, dass man tatsächlich noch etwas von der Atmosphäre der Stadt zu Lebzeiten Heines spüren kann. Wenn man durchs neunte Arrondissement von Paris streift, in dem Heine hauptsächlich gelebt hat, kann man – trotz der gewaltigen Veränderungen in den vergangenen 200 Jahren – ein städtisches Leben erfahren, das Heine ungeheuer inspiriert hat. Dieses Leben ist immer noch da. Von dort aus ist auch nicht allzu weit entfernt vom Friedhof …
rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/kultur/fuer-heine-war-paris-die-spitze-der-welt-aid-1.5650105

Bernd Kortländer | Reclam | Paris und Düsseldorf Frankreich

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Bernd Kortländer mit Heine und Reclam in Paris – Kultur Düsseldorf

Für Heine war Paris die “Spitze der Welt”
Düsseldorf. Der Düsseldorfer Literaturwissenschaftler ist den Spuren Heinrich Heines durch Paris gefolgt – und lädt mit seinem neuen Buch jetzt die Leser zu 14 spannenden Heine-Spaziergängen durch die französische Metropole ein. Von Lothar Schröder

Rund 800.000 Einwohner zählte Paris, als Heinrich Heine im Mai 1831 in die Hauptstadt Frankreichs reiste. Für den Düsseldorfer Dichter wurde die Stadt das “Foyer des europäischen Geistes”, wie er schrieb, die “Spitze der Welt”. Als der Dichter am 17. Februar 1856 in seiner Wohnung an der Avenue Matignon starb, hatte er fast ein Vierteljahrhundert in Paris verbracht. In 14 Touren ist der Heine-Forscher Bernd Kortländer, der bis 2012 stellvertretender Leiter im Düsseldorfer Heine-Institut war, dem Dichter in Paris gefolgt. Die Leser seines neuen Buches lädt er dazu ein, mit diesen Fährten Heine auf ungewöhnliche Weise zu erkunden. Eine “Blütenlese” von Heine-Texten über Paris und die Pariser Gesellschaft nennt Bernd Kortländer (68) seine neue Anthologie.

Wie oft sind Sie für die Recherchen zu Ihrem Buch nach Paris gereist ?

Kortländer Eigentlich mache ich schon seit vielen Jahren mit Freunden Touren durch Paris, bei denen ich dann auch Texte von Heinrich Heine an den passenden Orten vorlese. Dann kam mir der Gedanke, dass man dies auch mal ordnen und aufschreiben könnte. Mit dem Buch der literarischen Spaziergänge kann man jetzt beides: sich mit den Texten von Heine durch Paris führen lassen oder mit dem Buch in der Hand einfach durch die Straßen der Stadt gehen.

Was hat Paris Heinrich Heine bedeutet? Es war doch weit mehr als ein Exil ?

Kortländer Das auf jeden Fall: Heine war ein Paris-Verehrer. Und die Luft von Paris war für ihn ein Lebenselixier. In Paris sah er einen Ort der Intellektuellen, der Freiheit, der Revolution und der Liebe. In erster Linie aber war Paris für ihn eine Hauptstadt der Moderne. Und die beginnt 1793 auf dem Place de la Concorde mit der Hinrichtung von Ludwig XVI. – damit fängt die neue Zeit an, und darum beginnt auch mein Buch mit einem Heine-Text über diesen Platz. Der erste Spaziergang soll also durch die Hauptstadt der Revolution führen.

Wäre das Werk Heines ohne Paris ein anderes geworden ?

Kortländer Diese Frage kann man bedenkenlos mit Ja beantworten. Er ist ja oft kritisiert worden, dass seine Liebesgedichte zu freizügig seien, zu unmoralisch und fürs deutsche Publikum im Grunde nicht akzeptabel; darauf hat er dann stets geantwortet: Das könne niemand verstehen, der nicht längere Zeit in dem Riesentollhaus Paris gelebt hat. Die Atmosphäre dieser großen Stadt, in der sich damals alles versammelt hat, was in der Kultur Rang und Namen hatte, prägte seine Sprache und seinen Stil immens. All das Kontrastreiche und Zugespitzte in seinem Werk dürfte kaum möglich geworden sein, wäre er in dem von ihm so rückständig empfundenen, schweren und bleiernen Deutschland geblieben.

Blieb seine Zuneigung zu Paris literarisch ohne Distanz ?

Kortländer Das ist das Erstaunliche: Paris gehört neben Düsseldorf zu den Orten, die er nicht aus dieser ironischen Distanzhaltung beschrieben hat – im Gegensatz etwa zu Berlin, München oder London. Was natürlich richtig ist: Heine verklärt Paris nicht. Die Stadt ist für ihn als Ort der Moderne immer auch voller Schmutz und Lärm. Es ist ein Ort des Lebens, zu dem nicht nur schöne Seiten gehören.

Welchen Nutzen kann ein Heine-Leser haben, wenn ihm Paris als ein auratischer Ort des Dichters präsentiert wird ?

Kortländer Ich glaube, dass man tatsächlich noch etwas von der Atmosphäre der Stadt zu Lebzeiten Heines spüren kann. Wenn man durchs neunte Arrondissement von Paris streift, in dem Heine hauptsächlich gelebt hat, kann man – trotz der gewaltigen Veränderungen in den vergangenen 200 Jahren – ein städtisches Leben erfahren, das Heine ungeheuer inspiriert hat. Dieses Leben ist immer noch da. Von dort aus ist auch nicht allzu weit entfernt vom Friedhof …

… dem Friedhof von Montmartre, auf dem Heinrich Heine beerdigt wurde.

Kortländer Und damit muss mein Buch natürlich auch enden. Den Friedhof hat er sich als letzten Ort selbst ausgesucht und hat über ihn auch wunderschöne Texte geschrieben. Es lohnt sich immer, Heine in Paris auch dort zu besuchen.

Paris mit Bernd Kortländer | Heinrich Heine Buch | Reclam

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Günter Wallraff – Unter Null – in der Galerie Till Breckner

Günter Wallraff traf in der Galerie Breckner auf Till Breckner, Dirk Kästel & Publikum und las aus Unter null.
Günter Wallraff und Till Breckner stellten sich in der Galerie Breckner einem Kurz-Gespräch.

Er, Günter Wallraff, zählt zur ersten Garde des investigativen Journalismus in Deutschland, ein Vorgänger Edward Snowdens und aller anderen bekannten wie unbekannten Whistleblower: Günter Wallraff. Im Winter 2008/2009 lebte Wallraff als Obdachloser in Deutschland. In seiner erschütternden Reportage Unter null hat er beschrieben, wie schnell Menschen aus unserer Gesellschaft rutschen können. Mindestens 30.000 Obdachlose gibt es heute bei uns, schreibt Günter Wallraff darin. Hinzu kommen noch einmal rund 350.000 Menschen jeden Alters, die nicht auf der Straße, sondern als Wohnungslose in städtischen Unterkünften leben. Es wird auch hier eine Dunkelziffer geben. In bewegenden Porträts und Beschreibungen führt Wallraff den Leser an den äußersten Rand unserer Gesellschaft. Zeigt Menschen, die alles verloren haben, außer ihrer Würde. Genauso schonungslos stellt er auch die Kraft- und Ideenlosigkeit unseres Gemeinwesens dar, das mit den Tatsachen längst überfordert scheint und sich aufs Verwalten statt aufs Helfen verlegt hat.

Am 14. November 2014 ab 19 Uhr liest Günter Wallraff exklusiv aus seiner Reportage Unter null in der Galerie Breckner.

Begleitet wurde dieser Abend mit einer Sonder-Verkaufsausstellung mit Werken vieler namhafter Künstler wie Gerhard Richter, Rosemarie Trockel, Sigmar Polke, Heinz Mack, Christo, Markus Lüpertz, Otto Piene oder Günther Uecker. Der Verkaufserlös geht an den Verein kunst I hilft I geben für Arme und Wohnungslose in Köln e.V.!
http://www.galerie-breckner.de/lesung…

kunst I hilft geben ist ein gemeinnütziger und mildtätiger Verein in Köln. Wir stellen Kunstwerke aus und diese werden im Name n der Künstler und Spender veräußert. Der Erlös wird von den Künstlern und Sammlern gespendet.
Website
http://www.kunst-hilft-geben.de/
https://de-de.facebook.com/pages/Kuns…
Wann: 14. November 2014, ab 19 Uhr
Wo: Galerie Breckner / Altestadt 6+7 / 40213 Düsseldorf
Der Eintritt war frei!

Günter Wallraff investigativer Journalismus Unter Null

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Whistleblower Rosemarie Trockel Günther Uecker