Friedrich Springorum – Gespräch Teil 3 – Sokrates – Platon – Aristoteles

Nikomachische Ethik
Die Nikomachische Ethik (altgriechisch ἠθικὰ Νικομάχεια, ēthiká Nikomácheia) ist die bedeutendste der drei unter dem Namen des Aristoteles überlieferten ethischen Schriften. Da sie mit der Eudemischen Ethik einige Bücher teilt, ist sie möglicherweise nicht von Aristoteles selbst in der uns erhaltenen Form zusammengestellt worden. Warum die Schrift diesen Titel trägt, ist unklar. Er bezieht sich möglicherweise auf Aristoteles’ Sohn Nikomachos, auf seinen gleichnamigen Vater oder eine andere Person dieses Namens.

Ziel der Nikomachischen Ethik
Ziel dieses Werkes ist es, einen Leitfaden zu geben, um zu erlernen, wie man ein guter Mensch wird und wie man ein glückliches Leben führt. Da hierfür der Begriff des Handelns zentral ist, ist bereits im ersten Satz davon die Rede: „Jedes praktische Können und jede wissenschaftliche Untersuchung, ebenso alles Handeln und Wählen, strebt nach einem Gut, wie allgemein angenommen wird.“[1] Ein Gut kann dabei entweder nur dazu da sein, ein weiteres Gut zu befördern, oder sowohl ein anderes Gut befördern als auch “um seiner selbst Willen erstrebt werden”, oder aber es kann als höchstes Gut das Endziel allen Handelns darstellen. Dadurch wird das Werk insgesamt durch die Frage bestimmt, wie das höchste Gut, oder auch das höchste Ziel, beschaffen und wie es zu erreichen ist.

Glückseligkeit
Die erste Antwort des Aristoteles auf die Frage nach dem Wesen des höchsten Gutes ist, dass die Glückseligkeit (eudaimonía) das höchste Gute ist. Sie ist ein seelisches Glück. Das folgt für Aristoteles daraus, dass die Glückseligkeit für sich selbst steht – sie ist nicht, wie andere Güter, lediglich Mittel zum Zweck. Im Gegensatz zu anderen Gütern erstreben wir Glückseligkeit um ihrer selbst willen. Sie ist, wie Aristoteles sagt, „das vollkommene und selbstgenügsame Gut und das Endziel des Handelns.“ (1097 b20)

Ergon-Argument
Um den eigentlichen Inhalt der Glückseligkeit zu bestimmen führt Aristoteles das Ergon-Argument ein. Hierbei geht er von einem Essentialismus aus, welcher besagt, dass jedes Wesen durch Eigenschaften gekennzeichnet ist, die es ermöglichen, dieses Wesen von anderen Wesen abzugrenzen. Des Weiteren verfolgt er einen eigenen Perfektionismus, welcher die Erfüllung der Bestimmung des Wesens von der Ausbildung seiner Wesenszüge abhängig macht.

Das Wesen des Menschen findet man in der Betrachtung seiner spezifisch eigentümlichen Leistung, welche ihn von anderen Lebewesen unterscheidet. Diese ist das Tätigsein der Seele gemäß dem rationalen Element (der Vernunft) oder jedenfalls nicht ohne dieses. Daneben ist es entscheidend, dass der Mensch seine Vernunft sowohl auf vollendete Weise einsetzt als auch in seinem ganzen Leben und mehr zur Geltung bringt. „Und mehr“ bedeutet in diesem Fall, dass sogar die Hinterlassenschaften des Menschen (etwa Kinder) von der intensiven Nutzung seiner Vernunft zeugen.

Diese drei Argumente – Tätigsein der Seele gemäß der Vernunft, Tätigsein auf eine vollendete Weise und in einem vollen Leben – werden allgemeinhin als erste Glücksdefinition des Aristoteles betrachtet.

Dreiteilung in äußere, körperliche und seelische Güter
Zur Erlangung von Glückseligkeit ist, so gesteht Aristoteles zu, nicht nur vernunftgemäße Betätigung der Seele nötig, sondern auch erstens äußere und zweitens körperliche Güter. Äußere Güter sind etwa Reichtum, Freundschaft, Herkunft, Nachkommen, Ehre und ein günstig gestimmtes persönliches Schicksal. Gesundheit, Schönheit, physische Stärke, Sportlichkeit entsprechen körperlichen bzw. inneren Gütern des Körpers. Aus der vernunftgemäßen Betätigung der Seele ergeben sich die seelischen Güter, die Tugenden.

Die äußeren Güter ordnet Aristoteles dem zufälligen Glück zu, der eutychia. Körperliche Güter sind teils ebenfalls von Zufall abhängend (z.B. unter Umständen Schönheit), teils aber auch auf eigenes Handeln (z.B. durch Sport oder Ernährung) zurückzuführen. Seelische Güter dagegen können nur von wirklich guten Menschen erlangt werden. Alles zusammen ergibt eine Glückseligkeit, die Aristoteles in seinem Werk nur kurz erwähnt: Die des „vollkommen glücklichen Menschen vor und nach seinem Leben“. Dieser Mensch ist dann wahrhaft glücklich, oder anders: er ist makarios.

Praktische und theoretische Lebensweise
Aristoteles definiert die Glückseligkeit als eine Tätigkeit der Seele gemäß der vollkommenen Tugend (arete) in einem vollen Menschenleben. Allerdings können bestimmte dianoetische Tugenden nicht von jedem in vollkommener Form erreicht werden. Daher gibt es laut Aristoteles zwei grundlegende Weisen, wie ein glückliches Leben möglich ist.

Die am Stärksten vollkommene Glückseligkeit besteht im bios theoretikos, im kontemplativen Leben. Dieses schließt wissenschaftliche Betätigung, Gebrauch der Vernunft (Nous) in die für den Erkenntnisgewinn grundlegenden Wahrheiten, und Erlangung von Weisheit ein. Auch die übrigen Tugenden sind bei dieser Lebensweise vollkommen ausgebildet, stehen aber nicht im Mittelpunkt des Handelns.

Da einige Menschen sich von Natur aus nicht zu dieser Lebensweise eignen, weil sie laut Aristoteles insbesondere nicht in vollendeter Form über die Vernunft verfügen und dieses auch als einzige Tugend überhaupt nicht angebildet werden kann, gibt es eine zweite Lebensweise. Das bios praktikos, das praktische Leben, beschränkt sich auf den vollkommenen Gebrauch der Vernunft in Bezug auf kontingente Tatsachen, d.h. auf den Gebrauch von Klugheit und Kunstfertigkeit in Verbindung mit den Ethischen Tugenden.

[ Jimmy Wales, Wikipedia]

Friedrich Springorum Aristoteles Leben Güter Glückseligkeit

One Screen App:


Scroll Screen App:

Mensch Vernunft Wesen Tugend Menschen Handeln Seele Lebensweise

Friedrich Springorum – Gespräch über Coaching prakt Philosophie

Das Berufsbild des Coachs erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Mit einem Coach zusammen zu arbeiten, ist heute kein Tabuthema mehr, das hinter vorgehaltener Hand ausgesprochen wird. Viele sehr gute Coachs arbeiten heute seriös und fortschrittlich in Unternehmen, Institutionen, Verbänden oder mit Einzelpersonen. Aber auch die Schattenseite gilt es anzusprechen – so manch Berater, Trainer oder einfach nur gut meinende Mitmensch sprang auf den Zug des Coachings auf. Ohne entsprechende Coachingausbildung, ohne Weiterqualifizierung, ohne Konzept, ohne Qualitätsverständnis – viele, den Markt im Detail nicht kennende Menschen machten dadurch Erfahrungen, die sie nicht mehr wiederholen möchten.

[Ralph Schlieper-Damrich]

Sokrates , Sohn des Bildhauers Sophroniskos und seiner Frau , der Hebamme Phainarete, lebte von (ca.) 469-399v.Chr. in Athen. Er war verheiratet mit der zu Unrecht als Inbegriff der zanksüchtigen Ehefrau bezeichneten Xanthippe und hatte drei Söhne: Lamprokles , Sophroniskos , Menexenos. Über die ersten 45 Jahre seines Lebens ist allerdings nur sehr wenig bekannt. Als ein seiner Bürgerpflicht bewusster Athener war Sokrates nicht nur seiner Polis gegenüber gewissenhaft und gesetzestreu , sondern nahm sogar als Hoplit (=ein schwerbewaffneter Krieger) am Peloponnesischen Krieg (431-404) teil. Da er als solcher auch in den 20er Jahren des 5.Jahrhunderts vor Christus im Heer der Athener gedient hat und – nach bisherigem Wissensstand – keinem festen Beruf nachging , obwohl er den Beruf des Steinmetzes gelernt hatte , muss ihm vielleicht Besitz vererbt worden sein , denn als Hoplit in die Liste der Wehrfähigen eingetragen zu sein , hieß , dass die gesamte Ausrüstung vom Schwerbewaffneten selbst getragen werden musste. Trotz der finanziellen Situation zu dieser Zeit trug Sokrates gemäß seiner Überzeugung , in Bedürfnislosigkeit und Kargheit zu leben, z.B. im Winter nur den spartanischen Wollmantel , Tribon , und lief barfuss herum. Allerdings scheint sich die soziale Lage Sokrates` mit der Zeit sogar soweit verschlechtert zu haben , dass er und seine Familie von den Zuwendungen seiner Anhänger abhängig waren . Sokrates lebte aber nicht nur für seine Philosophie , sondern engagierte sich auch in der Politik. So gehörte er im Jahre 406 v. Chr. dem Rat (boulh) an , in dem es auch zum berühmten Arginusenprozeß kam. Ein trauriges Kapitel in der Geschichte Sokrates` ist der Prozeß, der wegen Asebie bzw. Religionsfrevel gegen ihn geführt wurde und über den noch vieles im Dunklen liegt , und die Hinrichtung nach einer Gefängnishaft. Die Anklagepunkte im Prozeß waren :

1. Sokrates glaube nicht an die Götter , an die die Polis glaubt , und führe neue dämonische Wesen ein (asebeia).
2. Sokrates verderbe die Jugend.

Die Reden , in den Begründungen zu diesen Anklagepunkten zu finden sind, sind uns nicht erhalten. Im Grunde genommen lag aber das Anliegen der Ankläger darin , Sokrates wegen seiner von ihnen als destruktiv und zersetzend angesehenen Gespräche , die vor allem von der Jugend interessiert angenommen wurden ( im Kapitel Philosophie weitere Ausführung), zu beseitigen , wozu es einer bestimmten Taktik bedurfte. So war die Verderbung der Jugend durch Reden kein einklagbarer Straftatbestand , weshalb die Ankläger sich auf das Daimonion , die innere Stimme , die Sokrates nach seiner Philosophie beim Handeln half , beriefen und es als von Sokrates neu eingeführte , den Göttern gleichgestellte , bösartige Gottheit darstellten , was nun eine Anklage wegen Religionsfrevel – auch wenn die Behauptung nicht gerechtfertigt war- zuließ. Erschwerend kam dazu , dass das Gericht nicht aus ausgebildeten Richtern bestand , sondern aus 500 Laienrichtern ,unter denen sich sicher auch einige fanden , die Sokrates von Anfang an abgeneigt waren. Solche Richter , die Sokrates vielleicht zuerst wohlgesonnen waren , brachte er möglicherweise durch die Art und Weise , auf die er sich selbst , ohne – wie damals üblich – von einem Redenschreiber geschriebene Rede, verteidigte, nämlich ohne Wortkosmetik , sondern auf die Sache (pragma) bezogen ,auf die Seite der anderen Partei. Nach Sokrates` Verurteilung und der durch die von den Freunden und Schülern durch Wachenbestechung ermöglichte Flucht , die er aus der Überzeugung heraus , kein Unrecht zu tun , ablehnte , wurde Sokrates durch Trinken des Giftes der Schierlingspflanze hingerichtet.

[ Elias Kumanoff ]

Die Nikomachische Ethik (altgriechisch ????? ????µ??e?a, ethiká Nikomácheia) ist die bedeutendste der drei unter dem Namen des Aristoteles überlieferten ethischen Schriften. Da sie mit der Eudemischen Ethik einige Bücher teilt, ist sie möglicherweise nicht von Aristoteles selbst in der uns erhaltenen Form zusammengestellt worden. Warum die Schrift diesen Titel trägt, ist unklar. Er bezieht sich möglicherweise auf Aristoteles’ Sohn Nikomachos, auf seinen gleichnamigen Vater oder eine andere Person dieses Namens.
Inhaltsverzeichnis

Ziel der Nikomachischen Ethik

Ziel dieses Werkes ist es, einen Leitfaden zu geben, um zu erlernen, wie man ein guter Mensch wird und wie man ein glückliches Leben führt. Da hierfür der Begriff des Handelns zentral ist, ist bereits im ersten Satz davon die Rede: „Jedes praktische Können und jede wissenschaftliche Untersuchung, ebenso alles Handeln und Wählen, strebt nach einem Gut, wie allgemein angenommen wird.“[1] Ein Gut kann dabei entweder nur dazu da sein, ein weiteres Gut zu befördern, oder sowohl ein anderes Gut befördern als auch “um seiner selbst Willen erstrebt werden”, oder aber es kann als höchstes Gut das Endziel allen Handelns darstellen. Dadurch wird das Werk insgesamt durch die Frage bestimmt, wie das höchste Gut, oder auch das höchste Ziel, beschaffen und wie es zu erreichen ist.

Glückseligkeit

Die erste Antwort des Aristoteles auf die Frage nach dem Wesen des höchsten Gutes ist, dass die Glückseligkeit (eudaimonía) das höchste Gute ist. Sie ist ein seelisches Glück. Das folgt für Aristoteles daraus, dass die Glückseligkeit für sich selbst steht – sie ist nicht, wie andere Güter, lediglich Mittel zum Zweck. Im Gegensatz zu anderen Gütern erstreben wir Glückseligkeit um ihrer selbst willen. Sie ist, wie Aristoteles sagt, „das vollkommene und selbstgenügsame Gut und das Endziel des Handelns.“ (1097 b20)

[ Jimmy Wales, Wikipedia]

Sophroniskos Coaching Sokrates Ralph Schlieper-Damrich

One Screen App:


Scroll Screen App:

Friedrich Springorum – Gespräch Teil 2 – prakt. Philosophie

Sokrates , Sohn des Bildhauers Sophroniskos und seiner Frau , der Hebamme Phainarete, lebte von (ca.) 469-399v.Chr. in Athen. Er war verheiratet mit der zu Unrecht als Inbegriff der zanksüchtigen Ehefrau bezeichneten Xanthippe und hatte drei Söhne: Lamprokles , Sophroniskos , Menexenos. Über die ersten 45 Jahre seines Lebens ist allerdings nur sehr wenig bekannt. Als ein seiner Bürgerpflicht bewusster Athener war Sokrates nicht nur seiner Polis gegenüber gewissenhaft und gesetzestreu , sondern nahm sogar als Hoplit (=ein schwerbewaffneter Krieger) am Peloponnesischen Krieg (431-404) teil. Da er als solcher auch in den 20er Jahren des 5.Jahrhunderts vor Christus im Heer der Athener gedient hat und – nach bisherigem Wissensstand – keinem festen Beruf nachging , obwohl er den Beruf des Steinmetzes gelernt hatte , muss ihm vielleicht Besitz vererbt worden sein , denn als Hoplit in die Liste der Wehrfähigen eingetragen zu sein , hieß , dass die gesamte Ausrüstung vom Schwerbewaffneten selbst getragen werden musste. Trotz der finanziellen Situation zu dieser Zeit trug Sokrates gemäß seiner Überzeugung , in Bedürfnislosigkeit und Kargheit zu leben, z.B. im Winter nur den spartanischen Wollmantel , Tribon , und lief barfuss herum. Allerdings scheint sich die soziale Lage Sokrates` mit der Zeit sogar soweit verschlechtert zu haben , dass er und seine Familie von den Zuwendungen seiner Anhänger abhängig waren . Sokrates lebte aber nicht nur für seine Philosophie , sondern engagierte sich auch in der Politik. So gehörte er im Jahre 406 v. Chr. dem Rat (boulh) an , in dem es auch zum berühmten Arginusenprozeß kam. Ein trauriges Kapitel in der Geschichte Sokrates` ist der Prozeß , der wegen Asebie bzw. Religionsfrevel gegen ihn geführt wurde und über den noch vieles im Dunklen liegt , und die Hinrichtung nach einer Gefängnishaft. Die Anklagepunkte im Prozeß waren :

1. Sokrates glaube nicht an die Götter , an die die Polis glaubt , und führe neue dämonische Wesen ein (asebeia).
2. Sokrates verderbe die Jugend.

Die Reden , in den Begründungen zu diesen Anklagepunkten zu finden sind, sind uns nicht erhalten. Im Grunde genommen lag aber das Anliegen der Ankläger darin , Sokrates wegen seiner von ihnen als destruktiv und zersetzend angesehenen Gespräche , die vor allem von der Jugend interessiert angenommen wurden ( im Kapitel Philosophie weitere Ausführung), zu beseitigen , wozu es einer bestimmten Taktik bedurfte. So war die Verderbung der Jugend durch Reden kein einklagbarer Straftatbestand , weshalb die Ankläger sich auf das Daimonion , die innere Stimme , die Sokrates nach seiner Philosophie beim Handeln half , beriefen und es als von Sokrates neu eingeführte , den Göttern gleichgestellte , bösartige Gottheit darstellten , was nun eine Anklage wegen Religionsfrevel – auch wenn die Behauptung nicht gerechtfertigt war- zuließ. Erschwerend kam dazu , dass das Gericht nicht aus ausgebildeten Richtern bestand , sondern aus 500 Laienrichtern ,unter denen sich sicher auch einige fanden , die Sokrates von Anfang an abgeneigt waren. Solche Richter , die Sokrates vielleicht zuerst wohlgesonnen waren , brachte er möglicherweise durch die Art und Weise , auf die er sich selbst , ohne – wie damals üblich – von einem Redenschreiber geschriebene Rede, verteidigte, nämlich ohne Wortkosmetik , sondern auf die Sache (pragma) bezogen ,auf die Seite der anderen Partei. Nach Sokrates` Verurteilung und der durch die von den Freunden und Schülern durch Wachenbestechung ermöglichte Flucht , die er aus der Überzeugung heraus , kein Unrecht zu tun , ablehnte , wurde Sokrates durch Trinken des Giftes der Schierlingspflanze hingerichtet.

[ Elias Kumanoff ]

Die Internationale Gesellschaft für Philosophische Praxis (IGPP) vereint Menschen, die die Sache der Philosophischen Praxis teils aktiv praktizierend, teils begleitend reflektierend unterstützen. Im Mittelpunkt steht die Arbeit an den Grundlagen philosophischen Praktizierens. Zugleich versteht sich die IGPP als ein Organ für die Koordination und die Kooperation der Arbeit in nationalen Gesellschaften für Philosophische Praxis. Wir fördern die Weiterentwicklung der Grundlegung von Philosophischer Praxis und das Philosophieren mit “Sitz im Leben”.

Der BV-PP hat den Zweck, die qualitative und strukturelle Entwicklung der Philosophischen Praxis als Grundlage eines Beratungsberufes zu fördern sowie die berufspolitischen Belange der in Philosophischer Praxis Tätigen wahrzunehmen und zu vertreten. Dazu zählt insbesondere die freiberufliche Tätigkeit in der Individualberatung, die Beratung von Wirtschaftunternehmen oder Organisationen, Bildungsarbeit, sowie Bildungs- und Beratungstätigkeiten in einem weiteren Sinne in Angestelltenverhältnissen. Bindeglied all dieser unterschiedlichen Formen ist die professionelle, d.h. berufsmäßige Tätigkeit philosophischen Praktizierens.

[ bv-pp ]

Sokrates Sophroniskos Friedrich Springorum Philosophie

One Screen App:


Scroll Screen App:

Friedrich Springorum – Gespräch Teil 1 – Coaching

Das Berufsbild des Coachs erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Mit einem Coach zusammen zu arbeiten, ist heute kein Tabuthema mehr, das hinter vorgehaltener Hand ausgesprochen wird. Viele sehr gute Coachs arbeiten heute seriös und fortschrittlich in Unternehmen, Institutionen, Verbänden oder mit Einzelpersonen. Aber auch die Schattenseite gilt es anzusprechen – so manch Berater, Trainer oder einfach nur gut meinende Mitmensch sprang auf den Zug des Coachings auf. Ohne entsprechende Coachingausbildung, ohne Weiterqualifizierung, ohne Konzept, ohne Qualitätsverständnis – viele, den Markt im Detail nicht kennende Menschen machten dadurch Erfahrungen, die sie nicht mehr wiederholen möchten.

In jüngster Zeit bilden sich erste Kristallisationskerne gehobener Coaching-Qualität – ein Zeichen, dass der Markt sich selbst bereinigt, Unternehmen und an Coaching interessierte Personen vergleichende Informationen aus dem Internet beziehen und eine gesunde Regulierung stattfindet.

Der beste Weg, Qualität zu erzeugen, ist eine solide, gute Coaching-Ausbildung. Mit Angeboten werden Führungskräfte und verantwortliche Leistungsträger angesprochen, die neben ihrer Lebens- und Managementerfahrung über eine fundierte Sozialkompetenz verbunden mit Kommunikationsfähigkeit und einem wertschätzenden Menschenbild verfügen. Das System CoachPro ist nicht voraussetzungs- und bedingungslos – ihr Wert sollte sich bereits in der ersten Coachingsitzung der Absolventen beweisen.

Coaching ist Arbeit mit Menschen. Wertvolleres gibt es nicht.

[Ralph Schlieper-Damrich]

Coaching Coach Friedrich Springorum Friedrich Menschen Qualität

One Screen App:


Scroll Screen App:

Aristoteles Coach Athen Hand Handeln Rede Glück Glückseligkeit

philosophisches Praktizieren Verderbung der Jugend Gespräch

Markt im Detail Coachingausbildung Coaching-Qualität