Ulrike Arnold – Publikumsresonanz in der Langen Foundation – Düsseldorf Kultur Part 2

Arnold studiert von 1968 bis 1971 Musik und Kunsterziehung und übte danach eine Lehrtätigkeit aus. Von 1979 bis 1986 absolvierte sie ein Kunststudium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Professor Klaus Rinke, das sie 1986 als Meisterschülerin abschloss. 1988 erhielt sie den Eduard von der Heydt – Förderpreis, Wuppertal. Seit 1980 bereiste und arbeitete die Künstlerin auf allen fünf Kontinenten der Erde. Arnold lebt und arbeitet derzeit in Düsseldorf und in Flagstaff, Arizona.

Kometenbilder
Seit 2004 erweitert sie das Repertoire ihrer Materialien. Sie verarbeitet als erste und einzige Künstlerin weltweit die Partikel von Meteoriten (Nickel, Eisen und Steinchondren), die sie aus Forschungslaboren bezieht. Diese wertvollen Substanzen stammen von Asteroiden und Kometen. Der dunkle Staub zeugt von der Frühzeit des Universums und ist teilweise älter als die Erde. Sie geht damit über das auf der Erde gesammelte Material hinaus und schafft eindrucksvolle kosmologische Bilder.

Langen Foundation Foundation Erde Erdbilder Denneis Hopper

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Material Kometenstaub Künstlerin Ulrike Arnold Asteroid Staub

Marie-Agnes Verdier Artist in Residence Kultur Düsseldorf Toulouse – Atelier am Eck – Part 2

Yang Shu und Marie-Agnès Verdier stellen im Atelier am Eck aus Im Rahmen des diesjährigen Künstleraustausches zwischen den durcheine Städtefreundschaft verbundenen Städten Düsseldorf und Toulouse sowie der Partnerstadt Chongqing werden ab 8. Dezember Arbeiten der Gastkünstler Yang Shu und Marie-Agnès Verdier im Atelier am Eck präsentiert.
Die französische Künstlerin Marie-Agnès Verdier (Jahrgang 1972), die auf autodidaktischem Wege ihre künstlerische Position erarbeitete und an einer Privatschule in Toulouse Kunst und Zeichnen lehrt, wurde vom Toulouser Künstlerzentrum Le BBB (centre d`art Toulouse Midi-Pyrénées) für das Künstleraustauschprogramm mit Düsseldorf vorgeschlagen. Verdier arbeitet in den Medien Zeichnung, Malerei, Skulptur, wobei sie keine klare Trennung zwischen den Medien trifft und einzelne Arbeiten oder Serien oft parallel und ineinandergreifend entstehen. Die Künstlerin entwickelt ihre farbenfrohen Werke nicht aus einer vorgefertigten Idee heraus oder arbeitet auf ein geplantes Ziel hin, sondern baut Zeichnungen, Malereien, Collagen und Skulpturen sowohl inhaltlich, formal als auch in der Farbgebung intuitiv auf. Zeichnungen werden oft zu raumgreifenden Installationen, Malereien zu Vorlagen für Zeichnungen und Skulpturen. Für ihre Arbeiten verwendet Marie-Agnès Verdier einen Fundus an Materialien, die Ironie und Poesie gleichsam verbindend transportieren. Eine Auswahl ihrer im Düsseldorfer Atelier entwickelten Zeichnungen und Wandinstallationen zeigt sie im Atelier am Eck.

Je suis née le 24 février 1972. J’ai suivi une formation universitaire en Histoire de l’Art. J’enseigne le dessin dans une Ecole d’Art à Toulouse.
Lors de ma première exposition en 2004, je grave sur de grands panneaux de sable noir des lignes droites parallèles continues comme voulant se prolonger au-delà du support. Mon geste est ici régulier, rigide, soutenu par des outils, rien ne doit dépasser. La lumière joue dans la matière minérale.
J’ai observé la nature cultivée, les champs des expressionnistes abstraits, la peinture de gestes, Degottex, Hartung, Soulages.
Deux ans plus tard, mes préoccupations plastiques et spirituelles se développent avec une exposition intitulée « Dilatation », questionnement sur la prière. Mon geste s’émancipe. La couleur apparaît. Mon corps est très impliqué dans les grands formats. L’expression, l’action, le cheminement de la pensée à travers le dessin et la peinture prennent une place essentielle. Mon travail, sans retenues, ne se limite pas à une seule technique, je fouille, j’expérimente. J’observe la nature sauvage, la peinture des expressionnistes, Cobra, et l’art brut.
Malgré la peur de perdre ma spontanéité, j’apprends le dessin classique afin de nourrir mon expression, ce qui me permet également de me replonger dans les œuvres des grands Maîtres de la Renaissance et des Modernes, Titien, Michel-Ange, Van Gogh, Picasso, Matisse entre autres.
A partir de 2007, les références et les intentions religieuses s’affirment. Les « objets pour relier » apparaissent avec les Faces, Déesse de la fécondité, les Arbres de vie, les Constellations ; des œuvres pour protéger, célébrer, ordonner. L’art des primitifs chrétiens, les arts premiers, l’art populaire religieux, dont les œuvres sont chargés de sens, m’aident dans mon travail.
Mon geste devient radical, violent. Ainsi, j’utilise pour de grandes installations, des plaques d’aluminium que je découpe au cutter sans aucun retour en arrière possible.
Je porte également une attention de plus en plus particulière à ma vie inconsciente. Ainsi, je réalise une série de dessins basés sur l’automatisme (Amor ex Machina). Je commence aussi des carnets de dessins quasi-journaliers à l’instar d’un journal intime où les gestes-écritures révèlent des moments de vie, nommés Papillons (vivants, fragiles, de l’instant, colorés pour se protéger).
En 2009, je cherche à donner de nouvelles ouvertures à mon travail. Les Elans, dessins narratifs où se retrouve le geste radical du cutter, sont conçus comme des dessins préparatoires à des monuments extérieurs.
Avec la série de dessins En haut, à gauche, dans le ciel, je trouve une fermeté singulière qui m’incite à pousser l’exploration vers de nouveaux territoires.

Marie-Agnès Verdier, mai 2010

Toulouse Marie-Agnes Verdier Atelier Artist in Residence

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Ulrike Arnold – Publikumsresonanz in der Langen Foundation – Düsseldorf Kultur Part 3

Arnold studiert von 1968 bis 1971 Musik und Kunsterziehung und übte danach eine Lehrtätigkeit aus. Von 1979 bis 1986 absolvierte sie ein Kunststudium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Professor Klaus Rinke, das sie 1986 als Meisterschülerin abschloss. 1988 erhielt sie den Eduard von der Heydt – Förderpreis, Wuppertal. Seit 1980 bereiste und arbeitete die Künstlerin auf allen fünf Kontinenten der Erde. Arnold lebt und arbeitet derzeit in Düsseldorf und in Flagstaff, Arizona.

* 1987 Gerstman Abdallah Fine Arts, Köln; Goethe Institute, Sydney; Gerstman Abdallah Fine Arts, Melbourne Australien
* 1989 Kunstverein Wuppertal
* 1991 Earth Art, Erdbilder Amerika, Studiogalerie Museum Morsbroich, Leverkusen
* 1992 Galerie Nawrocki, Cologne
* 1994 Brian Gross Gallery, San Francisco USA; City Hall, Frankfurt; Galerie im Museum Folkwang Essen
* 1995 Erdbilder, Galerie im Körnerpark, Berlin
* 1997 International Earth Day, Antoniterkirche, Köln; Alte Brüderkirche, Kassel; Galerie Ricarda Fox, Essen
* 1999 Booz, Allen & Hamilton, Düsseldorf
* 2000 Joseph Gross Gallery, University Tucson, Arizona USA; Galerie Beethovenstrasse, Düsseldorf
* 2001 Kolbstudio, Grand Canyon, Arizona USA; Art in Machiya, Kyoto, Japan
* 2003 Earth Paintings, Gallery Angie Schäfer, Fürstenfeldbruck; Galerie Beethovenstrasse, Düsseldorf
* 2004 Ausstellungsraum Wischerstraße, Wuppertal
* 2005 erdnah – sternenfern, Deutsche Bank AG Köln
* 2006 Erdgestein und Sternenstaub, Altes Museum, Mönchengladbach
* 2007 William Siegal Gallery, Santa Fe USA

Sternenstaub Erdbilder Ulrike Arnold USA Galerie San Francisco

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Ulrike Arnold – Erd und Meteoriten Bilder – mit Dennis Hopper – Düsseldorf Kultur Bilkerstr Part 1

Arnold studiert von 1968 bis 1971 Musik und Kunsterziehung und übte danach eine Lehrtätigkeit aus. Von 1979 bis 1986 absolvierte sie ein Kunststudium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Professor Klaus Rinke, das sie 1986 als Meisterschülerin abschloss. 1988 erhielt sie den Eduard von der Heydt – Förderpreis, Wuppertal. Seit 1980 bereiste und arbeitete die Künstlerin auf allen fünf Kontinenten der Erde. Arnold lebt und arbeitet derzeit in Düsseldorf und in Flagstaff, Arizona.

Erdbilder
Typisch für Arnolds Malerei sind ihre Erdbilder. Sie verwendet ein einzigartiges Material: Die Künstlerin malt mit Erden, Mineralien und Steinen auf Nessel. Zuerst sammelt sie diese Farben in der Form von Steinen und zerreibt sie dann selbst zu Malmaterial. Ihre Bildtitel entsprechen den weltweit gefundenen besonderen Orten, an denen sie ihre Ingredienzien findet, wie Flagstaff, Arizona oder Bryce Canyon in Utah. Die Strukturen, Formen und Farben dieser Bilder spiegeln die Qualität der Landschaften, in denen sie vor Ort entstehen. Dort werden sie den natürlichen Umweltbedingen ausgesetzt, die diesen Eindruck verstärken.

Seit 2004 erweitert sie das Repertoire ihrer Materialien. Sie verarbeitet als erste und einzige Künstlerin weltweit die Partikel von Meteoriten (Nickel, Eisen und Steinchondren), die sie aus Forschungslaboren bezieht. Diese wertvollen Substanzen stammen von Asteroiden und Kometen. Der dunkle Staub zeugt von der Frühzeit des Universums und ist teilweise älter als die Erde. Sie geht damit über das auf der Erde gesammelte Material hinaus und schafft eindrucksvolle kosmologische Bilder.

Ulrike Arnold has travelled throughout the world to work at remote sites often associated with ritual or magical properties. Her materials are the stones and earth she finds there. These are applied, often by hand, to create rock paintings in situ, or mixed with a transparent binder to produce works on canvas.

These pictures can be read as psychograms of the artist herself but also as travelogues, as visual diaries and as abstract portraits of remote locations.

In her latest works the painter uses meteor-particles (nickel, iron and metal). These precious original substance found on four continents are from astroids and comets which Ulrike Arnold owes a random meeting with meteor-scientist Marvin Killgore in Arizona.

The star-dust witnesses the early epoch of universe and partly is older than earth.

Dennis Hopper Meisterschüler Kunstakademie Ulrike Arnold Erde

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Hermann Josef Kuhna in Fifty Fifty Galerie mit Willi Kemp, Bruder Matthäus und Beat Wismer

Diese Galerieausstellung ist eine Benefizausstellung zu Gunsten der Obdachlosenhilfe fiftyfifty und wird bis zum 11.11.2011 zu sehen sein. Prof. Hermann-Josef Kuhna, ein Förderer dieser Initiative, ist bekannt u.a. durch sein Monumental-Bild “Rivertime”, einem Wandgemälde am Rheinufer in der Düsseldorfer Altstadt.

Es ist der Sammler Willi Kemp, der diesen Ausdruck für die Werke Hermann-Josef Kuhnas fand. In Kemps bedeutender Kunstsammlung, die in die Bestände des Düsseldorfer Museum Kunst Palast einging und in diesem Jahr auch dort ausgestellt wurde, sind mehrere Werke Kuhnas vertreten. Willi Kemp begleitet den Künstler seit vielen Jahren und hielt auch anlässlich dessen Ausstellung “Inspiration of Colours” in der Galerie fiftyfifty eine viel beachtete Einführungsrede zur Welt der Farbe.

DENN ES IST erst einmal die Farbe, die Kuhnas Werk vordergründig ausmacht. Kuhna setzt kleine und große, singulär platzierte Farbflecken auf den Bildträger. Wer hier sofort an Pointilismus denkt, liegt nicht ganz falsch, aber auch nicht richtig. Kuhna selbst ist es, der seine Malerei als “strukturelle Malerei” bezeichnet. Seine all-over-Bilder zeigen verdichtende Farbpunkte, sich kumulierend, aber auch auseinanderziehend, auseinander strebend. Die Punkte bilden einen optischen Farbfluss, bilden Farbflächen, die sich auch durchdringen.

Das Auge des Betrachters erkennt erst mit dem nötigen räumlichen Abstand zum Bild die von Kuhna intendierten Strukturen oder Figürlichkeiten. Kuhnas Konzept fragt nach viel Präzision, denn zufällig ist nichts. Gezielt setzt er die Farben in ihrem Hell- und Dunkelspiel ein, kalkuliert Größen und Flächen und bestimmt ihre Ferne und Nähe zueinander, um letztendlich eins zu erreichen: die Farbpunkte entwickeln eine Beziehung zueinander und beeinflussen sich durch ihr Umfeld gegenseitig. Diese Wirkung verfehlt auch ihren Einfluss auf die Wahrnehmung des Betrachters nicht, der durch das gebotene Flirren und Tanzen oder einem ruhigeren Dahinwogen die dem Bild innewohnende Bewegung erfährt.

[ http://www.rheinische-art.de/cms/topics/strukturelle-malerei—hermann-josef-kuhna-zeigt-in-der-galerie-fiftyfifty.php ]

Hermann Josef Kuhna FiftyFifty Galerie Düsseldorfer Willi Kemp

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