Klaus Mettig at Bespoke and Makatsch Düsseldorf Photo Weekend 2014

Klaus Mettig stellte at Bespoke und im Atelier Makatsch aus -zeitgleich mit dem Düsseldorf Photo Weekend 2014.

Klaus Mettig (* 1950 in Brandenburg) ist ein deutscher Künstler. Er lebt in Düsseldorf.
1973 erhielt Klaus Mettig ein Stipendium am Whitney Museum of American Art, New York. Zwischen 1976 und 1978 folgten Reisen und Aufenthalte in den USA und China. Mettig ist einer der ersten Multimedia-Künstler. Seit den 1970er Jahren nutzt er Fotografie und Videokunst, um sich mit gesellschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Mettig

The NGBK´s RealismusStudio presents an insight into the work of artist Klaus Mettig, showing at two exhibition locations in Berlin. The exhibition at NGBK concentrates on a wide-ranging presentation of his last two series of works, large-format photographic works produced in New York and Asia between 2004 and 2007. The Haus am Kleistpark is showing the simultaneous projections he developed during the 1970s and 1980s. They are far-reaching complex images of China (1978), Berlin in the times of the Wall (1981-83) and Moscow (1985).

For 35 years Klaus Mettig has been concerned with portraits of society, with the politics of urban economics in major metropolitan cities. In his photo series he condenses the calamity produced by the collision between political systems and declared to be a life-world, and develops comparisons. In the age of globalization these confrontations are becoming ever more absurd.
The photographs have the appearance of unmodified documents of the everyday. But one soon comes to realize how precisely each individual motif, frame and final format has been chosen and how the individual images, each complex enough in itself, have been assembled to form a multipart composition. Particularly impressive is the meticulousness with which the photographic surface has been worked, honed to a point where the grain becomes roughened, allowing the completely artificial way of dealing with the photographic medium and with methods for recording reality to be clearly appreciated.

The exhibition will be shown at museum kunst palast, Düsseldorf in early 2009. The joint exhibition is to be accompanied by a publication containing selected work series and documentary material, which will appear to coincide with the opening at museum kunst palast.

http://ngbk.de/development/index.php?option=com_content&view=article&id=30&lang=en

Am 1. Februar 2014 wird im Rahmen des Duesseldorf Photo Weekend 2014 zum zweiten Mal das Portfolio Review stattfinden. Wie im letzten Jahr werden talentierte Fotografen aus aller Welt die Möglichkeit haben, ihre Arbeiten vor einer hochkarätigen und professionellen Jury aus allen Bereichen der Fotografie zu präsentieren. Ziel ist es, den Fotografen ein Forum zu geben, in dem sie ihre Bilder zur Diskussion stellen können, und damit den Austausch zwischen dem etablierten und institutionellen Fotografie-Bereich und dem Fotografie-Nachwuchs interaktiv und zu Gunsten aller Beteiligten zu fördern.
Die Deadline für die Einreichungen der Portfolios ist der 16. Dezember 2013. Die Anmeldung erfolgt über www.portfolio-review.de. Aus allen Einsendungen werden 20-25 Fotografen ausgewählt, die am 1. Februar 2014 ihre Arbeiten präsentieren. Zudem haben die Teilnehmer die Chance, einen von vielen Preisen, gesponsert von ARTE Creative, Grieger und Salon.io, zu gewinnen.
http://www.duesseldorfphotoweekend.de/

Klaus Mettig Düsseldorf New York Fotografie-Bereich

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1970er Jahre Multimedia-Künstler ARTE Bespoke Makatsch

Katharina Sieverding Weltlinie 1968-2013 Schloß Moyland

Katharina Sieverding – Oder die Sonne über Schloss Moyland

Burkhards Bildblog am 25 / 07 / 13 – 0:52 in Burkhards Bildblog
Museum Schloss Moyland richtet für Katharina Sieverding eine von Alexander Grönert kuratierte monographische Ausstellung aus.
Und das nutzt die Künstlerin vortrefflich.
Neben neuen Arbeiten zeigt sie eine Filmprojektion, die Sonne. Sie wird die Besucherschar faszinieren.
Betritt man den Raum, halten einen die links und rechts unabhängig voneinander wechselnden Audiovisionen in Atem.
Sieverding gibt einen kleinen Werksüberblick die Jahre 1968 bis heute betreffend. Hierbei lässt sich nachvollziehen,
dass diese Sonne eine Entwicklung ihrer Schaffenszeit darstellt. Denn Licht, Projektionen und Installationen
charakterisieren die Entourage für Katharina Sieverding.
Wer sich ihrer Schau im IMAI (inter media art institute) anlässlich der Quadriennale 2010 in
Düsseldorf erinnert, vollzieht nach, was nun im Museum Schloss Moyland zu sehen ist.
Bestimmt werden viele Besucher länger in dem gr0ßen Ausstellungsraum verweilen. Denn neben ihren an
Wänden projizierten Grossformaten revue de vre, ist diese Sonne der Mittelpunkt von allem.
Katharina Sieverding sammelte von Mai 2010 bis Juni 2013 circa 100.000 visuelle Informationen.
Diese Daten frei zugänglich stammen von der NASA. Das Konvolut der Sammlung ergab dann,
künstlerisch realisiert, die Sonnenoberfläche, die sich in der Exposition ständig verändert.
Dadurch entsteht eine Dynamik: Die Sonne um Mitternacht schauen.
Und immer geht es um Gesellschaft, um Politik, also um Leben. Ihre neuen Photographien sind zugleich eine Auseinandersetzung mit ihrer Wirklichkeit.
Katharina Sieverding ist viel herumgekommen. Mehrfache Künstlerin der Documenta (5, 6, 7),
wurde sie auch in Venedig auf der Biennale gesichtet (1976, 1980). 1997 bespielte sie dort mit
Gerhard Merz den Deutschen Pavillon. Sie stellte im Musée d’art moderne de la Ville de Paris,
Stedelijk Museum, Albertinum, Nationalmuseum Bejing, Museum für Moderne Kunst (Warschau) aus,
zeigte in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik
Deutschland, Kunsthalle Bremen und Düsseldorf ihre riesigen Photographien. Und findet sich in
internationalen öffentlichen Sammlungen in New York, Amsterdam, Luxembourg, Ordos, Zürich und Turin wieder.
Die in Prag geborene Artistin studierte in Hamburg (Hochschule für Bildende Künste) und Düsseldorf (Kunstakademie).
Ihr Wissen und Können gab sie zunächst als Professorin der Hochschule der Künste in Berlin weiter, lehrte viele Jahre an der
Internationalen Sommerakademie für bildende Kunst in Salzburg und an der Academy of Fine Arts Hangzhou.
Die Akademie der bildenden Künste Wien will nicht auf sie als Mitglied des Universitätsrates verzichten.
Und seit mehreren Jahren unterrichtet die Meisterschülerin von Joseph Beuys an der Graduiertenschule der
Universität der Künste Berlin.
Und nun in Moyland: Weltlinie 1968 2013 und Die Sonne um Mitternacht schauen.
http://www.art-magazin.de/blog/2013/07/25/katharina-sieverding-oder-die-sonne-uber-schloss-moyland/print/
www.moyland.de/ausstellungen/katharina-sieverding.html

Katharina Sieverding im Schloss Moyland Nordrhein-Westfalen

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Joseph Beuys mit Weltlinie Sieverding – NASA 1968

Klaus Mettig – Interview im Museum Kunst Palast

Weltgeschichte aus dem Blickwinkel des Fotokünstlers

Gesichter, Gesichter, nichts als Gesichter: Schwarz-weiß-Bilder bekannter Persönlichkeiten – scheinbar ungeordnet, in dichter Reihe über- und untereinander angebracht, unterbrochen von Momentaufnahmen welthistorischer Ereignisse, die wiederum in engem Zusammenhang zu jenen „Porträts“ stehen, unter denen man internationale Politiker und Staatschefs schnell erkennt. Das Arrangement dieser schier unendlichen Abfolge wirkt willkürlich. Ein wenig verstört also setzt der Betrachter den Rundgang durch die Ausstellung „Klaus Mettig. Arbeiten 1976-2010“ fort.

ES SIND MEHR als 2500 Fernsehbilder, die Mettig von 1978 bis 1981 aus den TV-Nachrichten mit Hilfe einer vor dem Fernsehgerät fest installierten Kamera aufgenommen hat. Auf diese Weise entstand eine ganz eigene Art von Chronik, deren ästhetischer Wert hinter dem eindrucksvollen Gesamtbild freilich zurücksteht. Aber darum geht es dem seit 40 Jahren in Düsseldorf lebenden Künstler, der 1950 in Brandenburg geboren worden ist, auch gar nicht. Ihm sei es wichtig, „die Wahrnehmung und Wirkung der Mechanismen globaler Politik“ zu reflektieren, sagt er über die Düsseldorfer Ausstellung.

Urbane Lebensräume und Globalisierung

Neben diesen kleinformatigen Collagen, die ganze Wände bedecken, besticht die Werkschau durch großformatige Panoramafotografien sowie Diaprojektionen. Die Fotoserie „Don’t left behind“, von der Mettig Einzelbeispiele vor drei Jahren im Kulturzentrum des Rhein-Kreises Neuss in Rommerskirchen-Sinsteden präsentierte, gibt Einblicke in Lebensbereiche urbaner Ballungsräume, die in besonderer Weise von der Globalisierung betroffen und beeinflusst sind. Andere Großformate beziehen sich hingegen unter dem Titel „N.Y 2004“ auf Recherchen in den Straßen New Yorks seit 1973. Einen riesigen Raum nehmen die vier mehrteiligen Diaschauen ein: „China-America 1976“, „China, September-Oktober 1978“ sowie „Berlin/Ost-West/1981-1983“ und „Vor dem Licht 1985“.

Beat Wismer, Generaldirektor des museum kunst palast und Kurator der Ausstellung, betonte im Vorfeld der Eröffnung die besondere Würdigung Mettigs, die mit der Präsentation verbunden sei. Dessen Werk war zuletzt 1989 an gleicher Stelle – damals noch im unter Kunstmuseum Düsseldorf firmierenden Museumsbau – gezeigt worden. Der Künstler wiederum, der bei der Erarbeitung der Schau aktiv eingebunden war, wusste so viel Komplimente artig zu erwidern: „Jedes Treffen war ein Impuls.“

Klaus Mettig Panoramafotografie China-America 1978 Gesicht

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Palast Amerika Globalisierung Düsseldorf Berlioz