Tom Schönauer im Gespräch mit Carl Friedrich Schroer – Gesamt

Thomas Schönauer (* 1953 in Düsseldorf) ist ein deutscher bildender Künstler. Seine Werke sind sowohl im öffentlichen Raum als auch in privaten und institutionellen Sammlungen vertreten.

Thomas Schönauer ist ein Meister der Verwandlung, was besonders deutlich in den “Skydrops” wird. Er arbeitet vorzugsweise mit Stahl, einer gehärteten Metallegierung, der allgemein Stabilität, Dauerhaftigkeit und Widerstandskraft zugeschrieben wird. Der Bildhauer geht jedoch über diese Eigenschaften hinaus. Er verleiht dem Schwergewicht Stahl eine unerwartete Leichtigkeit. Durch die aufmerksame Beobachtung und ständige Arbeit mit dem Material macht er es zu einem Stoff, dessen Eigenschaften er in sich aufnimmt und in letzter Konsequenz transzendiert. Daher erscheinen die Skulpturen Schönauers schwer und leicht zugleich und sind trotz ihres Gewichts meist beweglich. Sie erinnern an die alchimistischen Vereinigungen von Gegensätzen. (Auszug aus: Ursula Lytton, Katalog: Thomas Schönauer 2008+)

Der “Skydrop” ist, wie der Name sagt, keine Skulptur, die aus dem Boden emporwächst, sondern eine aus dem Himmel herabfallende. Ihr optimaler Standort ist ein Inselplatz, der nicht zur Begehung, sondern zur Betrachtung von außen vorgesehen ist. Das Geheimnis dieser Skulpturenserie liegt in der dynamischen Bewegung von-oben-nach-unten und den unterschiedlichen Eindrücken, die sich dem Betrachter bei der Umgehung aus den verschiedenen Blickwinkeln bieten. Der Skydrop ist im Gegensatz zu den Metaphysischen Skulpturen eher eine Zuordnung der Volumen zueinander, die durch den freien Raum zwischen den Segmenten bestimmt wird. Im Gegensatz zu früheren Arbeiten wird der Raum jedoch nicht eingeschlossen. Vielmehr handelt es sich um eine Definition im Raum, vorher dagegen um eine Relation zum Raum. (Auszug aus: Ursula Lytton, ct. cum tempore; in: Thomas Schönauer, Vom Himmel gefallen, 2009)

Die “Atompops” … sind ein Symbol des menschlichen Denkens, der Vernetzung aller Dinge, des Laufs der Zeit und der universalen Ordnung. Die Kugeln gelten nicht als bloße Form, sondern als Sinnbild und Initiator geistiger Aktivität.
Die Atompops setzen sich aus polierten, silbern glänzenden Edelstahlkugeln zusammen. Ihre Anordnung ist scheinbar willkürlich und asymmetrisch. Die Kugeln spiegeln sich ineinander und erzeugen in der Reflektion neue, virtuelle Räume. Aber nicht nur das: Sie sind per se in sich geschlossen und autark. Sie stehen sowohl als Symbol eines einzelnen, isolierten Elements mit einem definitiven Innen- und Außenleben, als auch als Teil eines großen Ganzen. Dies wird durch die hochglänzende Silberfläche betont, die das Bild der Außenwelt reflektiert und sie damit wieder zu einem Teil ihrer selbst macht.
Die räumliche Dimension der Kugel wird durch die zeitliche mit der Applikation von Farbe ergänzt. Dabei wird die Farbe nicht systematisch aufgetragen, sondern in einem Prozeß des gesteuerten Zufalls über die Kugeln gegossen. Die Farbe symbolisiert den Fluß der Zeit und ihre Wirkung auf die Materie.

Die “Space Paintings on Steel” sind der Beginn der dreidimensionalen Darstellung auf ebener Fläche. Dieser Arbeitsbereich entstand aus der Idee, von der 2-Dimensionalität beispielsweise der Tusch- und Aquarellzeichnung zu einer Objekthaftigkeit und Drei-Dimensionalität zu gelangen. Da Papier die Farbe aufsaugt und deshalb für dieses Konzept ungeeignet ist, entschied sich der Künstler für das ihm vertraute Material, nämlich den Stahl. Dieser bietet der Flüssigkeit lediglich eine Basis und erlaubt dem nassen Farbauftrag die Bildung einer reliefartigen Struktur. In den Space Paintings werden quasi verschiedene Ebenen eines Skulpturenensembles wiedergegeben: Ansicht, Grundriß und Aufsicht.

In den “CT-Paintings”, den Computer-Tomography-Paintings, verdichtet Schönauer diese Technik und setzt das Thema Materialität und Immaterialität fort. Diese Technik wurde über viele Jahre in Kooperation mit einem Industrielackproduzenten entwickelt. Vereint wird in dieser Serie ein langwieriger Entwicklungsprozeß mit einer geradezu improvisatorisch anmutenden Malweise. Der kreative Akt ist kurz, basiert jedoch auf intensiver Vorarbeit und eingehender mentaler Konzeption. Er kulminiert in einem Augenblick äußerster Konzentration.
Und führt das Thema Materialität und Immaterialität aus der Bildhauerei fort.
Zur Verwendung kommen lediglich fünf Grundfarben: Weiß, Gelb, Rot, Blau und Schwarz. Als Flüssigpigmente werden sie einem Muttergebinde aus Epoxydharz und Quarzsand beigegeben. Nach der Applikation der Farbkomposition auf die Stahlplatte setzt ein organischer Prozeß ein: Die Farben arbeiten eigenständig. Sie laufen aus- und ineinander, reagieren aufeinander, verändern ihren Ton, unterdrücken das ein oder andere Pigment oder setzen es frei. In dieser Osmose werden Linien zu einer Fläche und Flächen verbinden sich zu Landschaften. Die Reliefhaftigkeit ergibt sich sowohl durch die Schichtung des Materials als auch durch die Farben selbst. Die CT-Paintings sind ein Studienobjekt klassischer Farbtheorie. Sie zeigen das Verhalten der fünf Grundtöne, ja sie lassen sogar mitunter ihr unterschiedliches spezifisches Gewicht erkennen. Allein aufgrund ihrer inhärenten Qualität erzeugen die Farben einen räumlichen Eindruck. Selbst auf gleicher Ebene treten Gelb und Rot optisch stets in den Vordergrund, wogegen blaue und dunkle Töne in den Hintergrund weichen. Die Tiefenräumlichkeit ergibt sich aus der unterschiedlichen Wirkung der einzelnen Nuancen.

(Auszug aus: Ursula Lytton, ct. cum tempore; in: Thomas Schönauer, Vom Himmel gefallen, 2009)

Skydrop mit Tom Schönauer – Ursula Lytton und Farbe Kugel Lytton

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Tom Schönauer – im Atelier – Voice Trailer

Thomas Schönauer geb. in Düsseldorf 1953 ist ein bildender Künstler. Seine Werke sind sowohl im öffentlichen Raum als auch in privaten und institutionellen Sammlungen vertreten.

Thomas Schönauer ist ein Meister der Verwandlung, was besonders deutlich in den “Skydrops” wird. Er arbeitet vorzugsweise mit Stahl, einer gehärteten Metallegierung, der allgemein Stabilität, Dauerhaftigkeit und Widerstandskraft zugeschrieben wird. Der Bildhauer geht jedoch über diese Eigenschaften hinaus. Er verleiht dem Schwergewicht Stahl eine unerwartete Leichtigkeit. Durch die aufmerksame Beobachtung und ständige Arbeit mit dem Material macht er es zu einem Stoff, dessen Eigenschaften er in sich aufnimmt und in letzter Konsequenz transzendiert. Daher erscheinen die Skulpturen Schönauers schwer und leicht zugleich und sind trotz ihres Gewichts meist beweglich. Sie erinnern an die alchimistischen Vereinigungen von Gegensätzen. (Auszug aus: Ursula Lytton, Katalog: Thomas Schönauer 2008+)

Der “Skydrop” ist, wie der Name sagt, keine Skulptur, die aus dem Boden emporwächst, sondern eine aus dem Himmel herabfallende. Ihr optimaler Standort ist ein Inselplatz, der nicht zur Begehung, sondern zur Betrachtung von außen vorgesehen ist. Das Geheimnis dieser Skulpturenserie liegt in der dynamischen Bewegung von-oben-nach-unten und den unterschiedlichen Eindrücken, die sich dem Betrachter bei der Umgehung aus den verschiedenen Blickwinkeln bieten. Der Skydrop ist im Gegensatz zu den Metaphysischen Skulpturen eher eine Zuordnung der Volumen zueinander, die durch den freien Raum zwischen den Segmenten bestimmt wird. Im Gegensatz zu früheren Arbeiten wird der Raum jedoch nicht eingeschlossen. Vielmehr handelt es sich um eine Definition im Raum, vorher dagegen um eine Relation zum Raum. (Auszug aus: Ursula Lytton, ct. cum tempore; in: Thomas Schönauer, Vom Himmel gefallen, 2009)

Thomas Schönauer Skydrop Eigenschaft Himmel Ursula Lytton

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Tom Schönauer – Anouncement 4 – Dienstag – 24.08.2010

Space Paintings / CT-Paintings

Der Beginn der dreidimensionalen Darstellung auf ebener Fläche sind die “Space Paintings on Steel”. Dieser Arbeitsbereich entstand aus der Idee, von der 2-Dimensionalität beispielsweise der Tusch- und Aquarellzeichnung zu einer Objekthaftigkeit und Drei-Dimensionalität zu gelangen. Da Papier die Farbe aufsaugt und deshalb für dieses Konzept ungeeignet ist, entschied sich der Künstler für das ihm vertraute Material, nämlich den Stahl. Dieser bietet der Flüssigkeit lediglich eine Basis und erlaubt dem nassen Farbauftrag die Bildung einer reliefartigen Struktur. In den Space Paintings werden quasi verschiedene Ebenen eines Skulpturenensembles wiedergegeben: Ansicht, Grundriß und Aufsicht.

In den “CT-Paintings”, den Computer-Tomography-Paintings, verdichtet Schönauer diese Technik und setzt das Thema Materialität und Immaterialität fort. Diese Technik wurde über viele Jahre in Kooperation mit einem Industrielackproduzenten entwickelt. Vereint wird in dieser Serie ein langwieriger Entwicklungsprozeß mit einer geradezu improvisatorisch anmutenden Malweise. Der kreative Akt ist kurz, basiert jedoch auf intensiver Vorarbeit und eingehender mentaler Konzeption. Er kulminiert in einem Augenblick äußerster Konzentration.
Und führt das Thema Materialität und Immaterialität aus der Bildhauerei fort.

(Auszug aus: Ursula Lytton, ct. cum tempore; in: Thomas Schönauer, Vom Himmel gefallen, 2009)

Space Materialität und Immaterialität CT-Paintings Tom Schönauer

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Tom Schönauer – Announcement 2 – Dienstag – 24.08.2010

Thomas Schönauer (* 1953 in Düsseldorf) ist ein deutscher bildender Künstler. Seine Werke sind sowohl im öffentlichen Raum als auch in privaten und institutionellen Sammlungen vertreten.

Thomas Schönauer ist ein Meister der Verwandlung, was besonders deutlich in den “Skydrops” wird. Er arbeitet vorzugsweise mit Stahl, einer gehärteten Metallegierung, der allgemein Stabilität, Dauerhaftigkeit und Widerstandskraft zugeschrieben wird. Der Bildhauer geht jedoch über diese Eigenschaften hinaus. Er verleiht dem Schwergewicht Stahl eine unerwartete Leichtigkeit. Durch die aufmerksame Beobachtung und ständige Arbeit mit dem Material macht er es zu einem Stoff, dessen Eigenschaften er in sich aufnimmt und in letzter Konsequenz transzendiert. Daher erscheinen die Skulpturen Schönauers schwer und leicht zugleich und sind trotz ihres Gewichts meist beweglich. Sie erinnern an die alchimistischen Vereinigungen von Gegensätzen. (Auszug aus: Ursula Lytton, Katalog: Thomas Schönauer 2008+)

Die “Atompops” … sind ein Symbol des menschlichen Denkens, der Vernetzung aller Dinge, des Laufs der Zeit und der universalen Ordnung. Die Kugeln gelten nicht als bloße Form, sondern als Sinnbild und Initiator geistiger Aktivität.
Die Atompops setzen sich aus polierten, silbern glänzenden Edelstahlkugeln zusammen. Ihre Anordnung ist scheinbar willkürlich und asymmetrisch. Die Kugeln spiegeln sich ineinander und erzeugen in der Reflektion neue, virtuelle Räume. Aber nicht nur das: Sie sind per se in sich geschlossen und autark. Sie stehen sowohl als Symbol eines einzelnen, isolierten Elements mit einem definitiven Innen- und Außenleben, als auch als Teil eines großen Ganzen. Dies wird durch die hochglänzende Silberfläche betont, die das Bild der Außenwelt reflektiert und sie damit wieder zu einem Teil ihrer selbst macht.

(Auszug aus: Ursula Lytton, ct. cum tempore; in: Thomas Schönauer, Vom Himmel gefallen, 2009)

Schönauer Metallegierung Dauerhaftigkeit Skydrop Verwandlung

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Tom Schönauer – im Atelier – Noise Trailer

Thomas Schönauer ist ein deutscher bildender Künstler. Seine Werke sind sowohl im öffentlichen Raum als auch in privaten und institutionellen Sammlungen vertreten.

Thomas Schönauer ist ein Meister der Verwandlung, was besonders deutlich in den “Skydrops” wird. Er arbeitet vorzugsweise mit Stahl, einer gehärteten Metallegierung, der allgemein Stabilität, Dauerhaftigkeit und Widerstandskraft zugeschrieben wird. Der Bildhauer geht jedoch über diese Eigenschaften hinaus. Er verleiht dem Schwergewicht Stahl eine unerwartete Leichtigkeit. Durch die aufmerksame Beobachtung und ständige Arbeit mit dem Material macht er es zu einem Stoff, dessen Eigenschaften er in sich aufnimmt und in letzter Konsequenz transzendiert. Daher erscheinen die Skulpturen Schönauers schwer und leicht zugleich und sind trotz ihres Gewichts meist beweglich. Sie erinnern an die alchimistischen Vereinigungen von Gegensätzen. (Auszug aus: Ursula Lytton, Katalog: Thomas Schönauer 2008+)

Der “Skydrop” ist, wie der Name sagt, keine Skulptur, die aus dem Boden emporwächst, sondern eine aus dem Himmel herabfallende. Ihr optimaler Standort ist ein Inselplatz, der nicht zur Begehung, sondern zur Betrachtung von außen vorgesehen ist. Das Geheimnis dieser Skulpturenserie liegt in der dynamischen Bewegung von-oben-nach-unten und den unterschiedlichen Eindrücken, die sich dem Betrachter bei der Umgehung aus den verschiedenen Blickwinkeln bieten. Der Skydrop ist im Gegensatz zu den Metaphysischen Skulpturen eher eine Zuordnung der Volumen zueinander, die durch den freien Raum zwischen den Segmenten bestimmt wird. Im Gegensatz zu früheren Arbeiten wird der Raum jedoch nicht eingeschlossen. Vielmehr handelt es sich um eine Definition im Raum, vorher dagegen um eine Relation zum Raum. (Auszug aus: Ursula Lytton, ct. cum tempore; in: Thomas Schönauer, Vom Himmel gefallen, 2009)

Thomas Schönauer Definition im Raum Widerstandskraft

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Tom Schoenauer und Carl Friedrich Schroer im Gespräch – Dir-Cut 1

Der Ursprung des künstlerischen Schaffens von Thomas Schönauer liegt in der Geistes- und Sprachwissenschaft, insbesondere aber der Philosophie. Einer seiner Studienschwerpunkte war der Existenzialismus, eine Strömung, die von vielen Gelehrten als die philosophische Strömung unseres Zeitalters betrachtet wird. Sie rückt das menschliche Dasein, eben die Existenz, in den Mittelpunkt. Ziel dieser Denkweise ist, laut Karl Jaspers, die Selbstwerdung des Menschen, d.h. die Erkennung seiner Möglichkeiten und seiner Position innerhalb der Schöpfung.
Das geisteswissenschaftliche Studium sensibilisierte den Künstler für eine philosophisch orientierte Lebenshaltung. Es förderte die intellektuelle Wahrnehmung und schuf die Basis für einen Reifeprozeß hin zur Kunst. Letztendlich wurde die Wahrnehmung selbst zum zentralen Thema Schönauers. Die Visualisierung von Subjektivität und Objektivität, also die Bestimmung des menschlichen Standpunktes, wurde zu einer Grundlage seiner Arbeit. …
Um sein Studium an der Heinrich-Heine-Universität zu finanzieren, arbeitete Schönauer als Assistent im Atelier des Bildhauers Friedrich Werthmann. Dort erlernte er die Grundlagen der Metallverarbeitung und die sensible Umsetzung in künstlerische Produkte. Zwei Semester an der Hochschule für Kunst und Design in Winnipeg, Kanada, gaben dem Werdegang des jungen Kreativen neue Impulse. Hier wurde er in die akademische Seite der Kunst eingeführt. …
1978 gründete Schönauer mit dem Bildhauer Michael Langer sein erstes Atelier in Düsseldorf. Hier begann sein selbständiges Schaffen. Seit Beginn seiner Karriere arbeitet er mit Metall, einem Werkstoff, dem er bis heute treu geblieben ist. …
(Auszug aus: Ursula Lytton, ct. cum tempore; in: Thomas Schönauer, Vom Himmel gefallen, 2009)

FARBE UND SKULPTUR

Farbe repräsentiert Dynamik, Lebendigkeit. Farbe unterstreicht die Form oder konterkariert sie. Farbe evoziert Stimmungen und Emotionen, wie uns die moderne Farbpsychologie lehrt. Farbe vermag die Qualität einer Skulptur hervorzuheben, ihre Form zu unterstreichen, ihre Teile zu akzentuieren. …
Im Zusammenhang mit Farbe lassen sich seit einiger Zeit Innovationen im mannigfachen OEuvre des Bildhauers Thomas Schönauer aufzeigen. Diese Veränderungen tragen den Rezipienten auf eine neue Ebene der Wahrnehmung seiner Arbeiten. Zum einen haben Schönauers tonnenschwere Stahlskulpturen (vorläufig?) Abschied genommen von ihrer Erdbezogenheit und scheinen vom Himmel („skyfalls“) zu fallen. Zuletzt weckten die „atompops“-Plastiken Assoziationen mit überirdischen Sphären. Zum anderen gehört parallel zu dieser Dimensionserweiterung der Einsatz applizierter Farbe. …
Bislang hielten Schönauers Farbapplikationen stets die Balance zur Skulptur. Sie übernahmen keine dominierende Rolle gegenüber der Form. Einzelvolumina der Skulptur wurden durch den Einsatz von Farbe isoliert, Massivität in mehrgliedrige organische Teile gegliedert, Bodenhaftigkeit aufgelöst, Bewegung akzentuiert. Mehrheitlich vermittelt die Technik des Farbauftrages seiner in den letzten Jahren entstandenen Bildwerke aus der Ferne zunächst eine vermeintlich dichte Farbschicht. Erst bei Annäherung offenbart sich eine Transluzenz, die den Skulpturen eine Materialsichtigkeit belässt und ihnen zugleich ein „Innenleben“ zugesteht, eine Art verborgene, aber zugängliche Seele.

Bei den Plastiken “Seven Pillars” (2006, gemeinsam mit Michael Burges am Radisson SAS Media Harbour Hotel in der Hammerstraße im Düsseldorfer Medienhafen) beispielsweise verleiht die applizierte Farbe dem tragenden Untergrund eine Oberfläche, die das Trägermaterial stark zur Zurückhaltung drängt. Die Lackfarbe evoziert dabei einen Schwebeeffekt, der unter Lichteinwirkung besonders deutlich in Erscheinung tritt. Schönauers anscheinend schwerelosen Skulpturen gehen eine enge Verbindung mit der Atmosphäre ein, sie spiegeln den Himmelszustand wider, schillern, glitzern in der Sonne und variieren ständig ihre Oberfläche: Vermeintlich monochrom, sprechen sie zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten eine überraschende, chamäleonoide Sprache: Regentropfen verharren auf lackierter Fläche und verändern die Rezeption geradeso wie ziehende Wolken. Reflexe spiegeln sich fragmentarisch und frakturiert (“Refuge 8”, Dubai 2008). Die Skulpturen sind nicht zuletzt auch auf Grund ihrer Beweglichkeit “lebende” Wesen. Sie reagieren, variieren und reflektieren ihre Umgebung. …

Seit 2006 entstand eine Reihe von Objektbildern. Die Serien “space paintings on steel” (2005) sowie die neueren “ct-Paintings” (2008) sind deutlich mehr Malerei als Skulptur. Als zugleich malender Stahlplastiker interessiert Schönauer nicht der Farbstoff per se als Träger einer Chromie oder eines Farbgeschehens. In seinen Bildern sind Spannung und Perspektive stets andere. Seine “steel paintings” zeigen kaum räumliche Präsenz, die “ct-paintings” dagegen eine faszinierende Tiefenwirkung. Sie bestehen aus der farbapplizierten Bildfläche auf einem industriell hergestellten Edelstahlelement als Träger. Sie nehmen zur Wand eher wenig Bezug. Vielmehr treten sie aus ihrer Zweidimensionalität heraus, sind in bewusstem Abstand zur Wand gestaltet. Sie treten auf den Betrachter zu, drängen nach vorn in den Raum. Gleichzeitig verharren sie in ihrer Selbständigkeit als Fläche. Die Farbe selbst, die Formation des Farbauftrages, die fließende, bisweilen rhythmische Farbverteilung, übernimmt die Gliederung der Bildfläche. Es entwickelt sich schließlich eine Räumlichkeit dieser Objektbilder, die dem realen Raum entfliehen und eine Gegenwelt schaffen.
Für die “ct-paintings” verwendet Schönauer ausschließlich die Grundfarben Rot, Blau und Gelb, dazu die Nichtbuntfarben Schwarz und Weiß. Dabei gelingt ihm – basierend auf naturwissenschaftlichem, künstlerisch-ästhetischem und psychologischem Wissen um die Farbentheorie – fast jeder Farbton durch exakte Farbmischung. Schönauer experimentiert immer wieder mit unterschiedlichen Techniken und verwendet mittlerweile eine hochkomplexe Maltechnik. …
Schönauers Objektbilder lassen einen Tropf- bzw. Gießvorgang des unterschiedlich viskosen Malmaterials nachlesen. Der langsam auf dem Edelstahlblechträger erstarrte Acryllack ruft insbesondere bei den “steel-paintings” Assoziationen an Organisches hervor. Die “ct-paintings” hingegen, bei denen die Farbpigmente auf dem Trägermaterial physikalisch weitgehend voneinander getrennt bleiben und dadurch Raumtiefe erzeugen, präsentieren Formationen mit morphologischen und topographischen Assoziationen. Erinnerungen an Satellitenaufnahmen aus dem All oder endoskopische Aufnahmen aus dem Inneren eines Menschen stellen sich ein. Mal glaubt man das Aufblühen einer roten Blume im Zeitraffer als explosionsähnliche Momentaufnahme zu erkennen, mal das Dahingurgeln eines klaren hellblauen Baches, mal einen grünen Landstrich mit Flusslauf aus der Vogelperspektive.

Chronologisch gesehen, gehört die von Schönauer mit seinen Objekt-Bildern gewonnene experimentelle Erfahrung, was den Erstarrungsprozess des Farbmaterials anbelangt, auch zum Erscheinungsbild seiner aktuellen “atompops”-Skulpturen (2008/2009). In ihnen fand Schönauer wiederum zu neuer Ausdrucksform: Wo bislang scheinbar präzise Formen bei Annäherung mit ausgeklügelter Abweichung überraschten, präsentieren sich nun veritable, hochglänzende Edelstahlkugeln statuarisch aufeinander getürmt. Als Manifestationsform für Farbmaterial irritieren sie die Wahrnehmung nicht im Geringsten. Irritierend ist, dass bei einigen von ihnen das applizierte Epoxydharz-Gemisch konform mit der Aufwärtsbewegung der Skulptur aber kontrovers zur Schwerkraft erhärtet ist. Schönauer bedient sich hier nochmals einer größeren Materialsichtigkeit, diesmal mit Spiegeleffekten. Eine Seelen-Innenansicht, wie bereits oben etwa für “Refuge” angesprochen, lassen die “atom-pops” nicht zu. Sie bilden virtuelle Raumausschnitte ab, nehmen die Außenwelt bewusst auf und spiegeln sie in konvexer Perspektive.

(Auszüge aus: Barbara Schildt-Specker, Farbe und Skulptur; in: Thomas Schönauer, Vom Himmel gefallen, 2009)

Schönauer Farbe Skulptur Wahrnehmung Assoziation 2006 Himmel

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Tom Schönauer – Announcement 1 – Dienstag – 24.08.2010

Thomas Schönauer (* 1953 in Düsseldorf) ist ein deutscher bildender Künstler. Seine Werke sind sowohl im öffentlichen Raum als auch in privaten und institutionellen Sammlungen vertreten.

Thomas Schönauer ist ein Meister der Verwandlung, was besonders deutlich in den “Skydrops” wird. Er arbeitet vorzugsweise mit Stahl, einer gehärteten Metallegierung, der allgemein Stabilität, Dauerhaftigkeit und Widerstandskraft zugeschrieben wird. Der Bildhauer geht jedoch über diese Eigenschaften hinaus. Er verleiht dem Schwergewicht Stahl eine unerwartete Leichtigkeit. Durch die aufmerksame Beobachtung und ständige Arbeit mit dem Material macht er es zu einem Stoff, dessen Eigenschaften er in sich aufnimmt und in letzter Konsequenz transzendiert. Daher erscheinen die Skulpturen Schönauers schwer und leicht zugleich und sind trotz ihres Gewichts meist beweglich. Sie erinnern an die alchimistischen Vereinigungen von Gegensätzen.

Die “Space Paintings on Steel” sind der Beginn der dreidimensionalen Darstellung auf ebener Fläche. Dieser Arbeitsbereich entstand aus der Idee, von der 2-Dimensionalität beispielsweise der Tusch- und Aquarellzeichnung zu einer Objekthaftigkeit und Drei-Dimensionalität zu gelangen. Da Papier die Farbe aufsaugt und deshalb für dieses Konzept ungeeignet ist, entschied sich der Künstler für das ihm vertraute Material, nämlich den Stahl. Dieser bietet der Flüssigkeit lediglich eine Basis und erlaubt dem nassen Farbauftrag die Bildung einer reliefartigen Struktur. In den Space Paintings werden quasi verschiedene Ebenen eines Skulpturenensembles wiedergegeben: Ansicht, Grundriß und Aufsicht.

(Auszug aus: Ursula Lytton, Katalog: Thomas Schönauer 2008+)

Thomas Schönauer Vereinigung von Gegensätzen Aquarellzeichnung

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Tom Schönauer – Experimental – Violinen Trailer

Die “Space Paintings on Steel” sind der Beginn der dreidimensionalen Darstellung auf ebener Fläche.
Die “Atompops” … sind ein Symbol des menschlichen Denkens, der Vernetzung aller Dinge, des Laufs der Zeit und der universalen Ordnung. Die Kugeln gelten nicht als bloße Form, sondern als Sinnbild und Initiator geistiger Aktivität.
Die Atompops setzen sich aus polierten, silbern glänzenden Edelstahlkugeln zusammen. Ihre Anordnung ist scheinbar willkürlich und asymmetrisch. Die Kugeln spiegeln sich ineinander und erzeugen in der Reflektion neue, virtuelle Räume. Aber nicht nur das: Sie sind per se in sich geschlossen und autark. Sie stehen sowohl als Symbol eines einzelnen, isolierten Elements mit einem definitiven Innen- und Außenleben, als auch als Teil eines großen Ganzen. Dies wird durch die hochglänzende Silberfläche betont, die das Bild der Außenwelt reflektiert und sie damit wieder zu einem Teil ihrer selbst macht.
Die räumliche Dimension der Kugel wird durch die zeitliche mit der Applikation von Farbe ergänzt. Dabei wird die Farbe nicht systematisch aufgetragen, sondern in einem Prozeß des gesteuerten Zufalls über die Kugeln gegossen. Die Farbe symbolisiert den Fluß der Zeit und ihre Wirkung auf die Materie.

Dieser Arbeitsbereich entstand aus der Idee, von der 2-Dimensionalität beispielsweise der Tusch- und Aquarellzeichnung zu einer Objekthaftigkeit und Drei-Dimensionalität zu gelangen. Da Papier die Farbe aufsaugt und deshalb für dieses Konzept ungeeignet ist, entschied sich der Künstler für das ihm vertraute Material, nämlich den Stahl. Dieser bietet der Flüssigkeit lediglich eine Basis und erlaubt dem nassen Farbauftrag die Bildung einer reliefartigen Struktur. In den Space Paintings werden quasi verschiedene Ebenen eines Skulpturenensembles wiedergegeben: Ansicht, Grundriß und Aufsicht.

In den “CT-Paintings”, den Computer-Tomography-Paintings, verdichtet Schönauer diese Technik und setzt das Thema Materialität und Immaterialität fort. Diese Technik wurde über viele Jahre in Kooperation mit einem Industrielackproduzenten entwickelt. Vereint wird in dieser Serie ein langwieriger Entwicklungsprozeß mit einer geradezu improvisatorisch anmutenden Malweise. Der kreative Akt ist kurz, basiert jedoch auf intensiver Vorarbeit und eingehender mentaler Konzeption. Er kulminiert in einem Augenblick äußerster Konzentration.
Und führt das Thema Materialität und Immaterialität aus der Bildhauerei fort.
Zur Verwendung kommen lediglich fünf Grundfarben: Weiß, Gelb, Rot, Blau und Schwarz. Als Flüssigpigmente werden sie einem Muttergebinde aus Epoxydharz und Quarzsand beigegeben. Nach der Applikation der Farbkomposition auf die Stahlplatte setzt ein organischer Prozeß ein: Die Farben arbeiten eigenständig. Sie laufen aus- und ineinander, reagieren aufeinander, verändern ihren Ton, unterdrücken das ein oder andere Pigment oder setzen es frei. In dieser Osmose werden Linien zu einer Fläche und Flächen verbinden sich zu Landschaften. Die Reliefhaftigkeit ergibt sich sowohl durch die Schichtung des Materials als auch durch die Farben selbst. Die CT-Paintings sind ein Studienobjekt klassischer Farbtheorie. Sie zeigen das Verhalten der fünf Grundtöne, ja sie lassen sogar mitunter ihr unterschiedliches spezifisches Gewicht erkennen. Allein aufgrund ihrer inhärenten Qualität erzeugen die Farben einen räumlichen Eindruck. Selbst auf gleicher Ebene treten Gelb und Rot optisch stets in den Vordergrund, wogegen blaue und dunkle Töne in den Hintergrund weichen. Die Tiefenräumlichkeit ergibt sich aus der unterschiedlichen Wirkung der einzelnen Nuancen.
(Auszug aus: Ursula Lytton, ct. cum tempore; in: Thomas Schönauer, Vom Himmel gefallen, 2009)

Farbe Kugel Tom Schönauer Materialität und Immaterialität

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Tom Schönauer – Anouncement 3 – Dienstag – 24.08.2010

Space Paintings / CT-Paintings

Die “Space Paintings on Steel” sind der Beginn der dreidimensionalen Darstellung auf ebener Fläche. Dieser Arbeitsbereich entstand aus der Idee, von der 2-Dimensionalität beispielsweise der Tusch- und Aquarellzeichnung zu einer Objekthaftigkeit und Drei-Dimensionalität zu gelangen. Da Papier die Farbe aufsaugt und deshalb für dieses Konzept ungeeignet ist, entschied sich der Künstler für das ihm vertraute Material, nämlich den Stahl. Dieser bietet der Flüssigkeit lediglich eine Basis und erlaubt dem nassen Farbauftrag die Bildung einer reliefartigen Struktur. In den Space Paintings werden quasi verschiedene Ebenen eines Skulpturenensembles wiedergegeben: Ansicht, Grundriß und Aufsicht.

In den “CT-Paintings”, den Computer-Tomography-Paintings, verdichtet Schönauer diese Technik und setzt das Thema Materialität und Immaterialität fort. Diese Technik wurde über viele Jahre in Kooperation mit einem Industrielackproduzenten entwickelt. Vereint wird in dieser Serie ein langwieriger Entwicklungsprozeß mit einer geradezu improvisatorisch anmutenden Malweise. Der kreative Akt ist kurz, basiert jedoch auf intensiver Vorarbeit und eingehender mentaler Konzeption. Er kulminiert in einem Augenblick äußerster Konzentration.
Und führt das Thema Materialität und Immaterialität aus der Bildhauerei fort.

(Auszug aus: Ursula Lytton, ct. cum tempore; in: Thomas Schönauer, Vom Himmel gefallen, 2009)

Thomas Schönauer CT-Painting Epoxydharz und Quarzsand Material

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Tom Schönauer – Experimental – RechteHalleBoulePiano Trailer 3

Die “Atompops” … sind ein Symbol des menschlichen Denkens, der Vernetzung aller Dinge, des Laufs der Zeit und der universalen Ordnung. Die Kugeln gelten nicht als bloße Form, sondern als Sinnbild und Initiator geistiger Aktivität.
Die Atompops setzen sich aus polierten, silbern glänzenden Edelstahlkugeln zusammen. Ihre Anordnung ist scheinbar willkürlich und asymmetrisch. Die Kugeln spiegeln sich ineinander und erzeugen in der Reflektion neue, virtuelle Räume. Aber nicht nur das: Sie sind per se in sich geschlossen und autark. Sie stehen sowohl als Symbol eines einzelnen, isolierten Elements mit einem definitiven Innen- und Außenleben, als auch als Teil eines großen Ganzen. Dies wird durch die hochglänzende Silberfläche betont, die das Bild der Außenwelt reflektiert und sie damit wieder zu einem Teil ihrer selbst macht.
Die räumliche Dimension der Kugel wird durch die zeitliche mit der Applikation von Farbe ergänzt. Dabei wird die Farbe nicht systematisch aufgetragen, sondern in einem Prozeß des gesteuerten Zufalls über die Kugeln gegossen. Die Farbe symbolisiert den Fluß der Zeit und ihre Wirkung auf die Materie.

Die “Space Paintings on Steel” sind der Beginn der dreidimensionalen Darstellung auf ebener Fläche. Dieser Arbeitsbereich entstand aus der Idee, von der 2-Dimensionalität beispielsweise der Tusch- und Aquarellzeichnung zu einer Objekthaftigkeit und Drei-Dimensionalität zu gelangen. Da Papier die Farbe aufsaugt und deshalb für dieses Konzept ungeeignet ist, entschied sich der Künstler für das ihm vertraute Material, nämlich den Stahl. Dieser bietet der Flüssigkeit lediglich eine Basis und erlaubt dem nassen Farbauftrag die Bildung einer reliefartigen Struktur. In den Space Paintings werden quasi verschiedene Ebenen eines Skulpturenensembles wiedergegeben: Ansicht, Grundriß und Aufsicht.

In den “CT-Paintings”, den Computer-Tomography-Paintings, verdichtet Schönauer diese Technik und setzt das Thema Materialität und Immaterialität fort. Diese Technik wurde über viele Jahre in Kooperation mit einem Industrielackproduzenten entwickelt. Vereint wird in dieser Serie ein langwieriger Entwicklungsprozeß mit einer geradezu improvisatorisch anmutenden Malweise. Der kreative Akt ist kurz, basiert jedoch auf intensiver Vorarbeit und eingehender mentaler Konzeption. Er kulminiert in einem Augenblick äußerster Konzentration.
Und führt das Thema Materialität und Immaterialität aus der Bildhauerei fort.
Zur Verwendung kommen lediglich fünf Grundfarben: Weiß, Gelb, Rot, Blau und Schwarz. Als Flüssigpigmente werden sie einem Muttergebinde aus Epoxydharz und Quarzsand beigegeben. Nach der Applikation der Farbkomposition auf die Stahlplatte setzt ein organischer Prozeß ein: Die Farben arbeiten eigenständig. Sie laufen aus- und ineinander, reagieren aufeinander, verändern ihren Ton, unterdrücken das ein oder andere Pigment oder setzen es frei. In dieser Osmose werden Linien zu einer Fläche und Flächen verbinden sich zu Landschaften. Die Reliefhaftigkeit ergibt sich sowohl durch die Schichtung des Materials als auch durch die Farben selbst. Die CT-Paintings sind ein Studienobjekt klassischer Farbtheorie. Sie zeigen das Verhalten der fünf Grundtöne, ja sie lassen sogar mitunter ihr unterschiedliches spezifisches Gewicht erkennen. Allein aufgrund ihrer inhärenten Qualität erzeugen die Farben einen räumlichen Eindruck. Selbst auf gleicher Ebene treten Gelb und Rot optisch stets in den Vordergrund, wogegen blaue und dunkle Töne in den Hintergrund weichen. Die Tiefenräumlichkeit ergibt sich aus der unterschiedlichen Wirkung der einzelnen Nuancen.
(Auszug aus: Ursula Lytton, ct. cum tempore; in: Thomas Schönauer, Vom Himmel gefallen, 2009)

Technik menschliches Denken Farbe Kugel Tom Schönauer

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