CultrD Newsletter 2nd Half 2014 – ACC+-

CultrD Newsletter 1st Half 2014 – AC++

Photo Weekend 2014 – Kommunalwahl 2014 – Wasserpolitik – Markus Lüpertz – Jonges – Thomas Geisel

tst-3    12.07.2014

 

Photo Weekend 2014

Nach glücklichem Ablauf des Jahres 2013 kam es zum Jahreswechsel. Wir befinden uns im ersten Quartal des Jahres 2014. Das mag Grund genug sein, einen aktuellen Newsletter zu erstellen und zu versenden.
Nach mehrfachen internen Diskussion konnte sich die bestehende Redaktion dazu durchringen, den Newsletter nicht täglich zu erstellen und zu versenden. Nach jetzigem Stand ist davon auszugehen, dass zukünftig die Versendung in einem wöchentlichen, vielleicht auch zwei-wöchentlichen Turnus erfolgen könnte.

Mit Ablauf des Jahres 2013 stellte sich bei uns ebenfalls der Gedanke ein, die Ergebnisses des letzten Jahres – d.h. die erstellten Dokubeiträge und Video-Berichte – in Form eines Jahresrückblickes, genauer gesagt eines Reviews zu fassen. So kam der Beitrag Review 2013 zustande – hierzu im folgenden mehr.

Doch zu vorderst zu den akuellen Beiträgen des Januars 2014:
Erfreulich impulsiv lief die Eröffnung Düsseldorf Photo Weekends 2014 im NRW Forum ab – freundliches und gut gelauntes Publikum in einer konstruktiv und kreative wirkenden Atmosphäre – und das kombiniert mit einer professionell getätigten und qualitätsorientierten Auswahl an auch international bekannten Photokünstlern. Der gelungene Abend und wohl auch die gesamte Veranstaltung haben wir (d.h. das Publikum) der agilen Galeristin Clara Maria Sels zu verdanken (siehe Wortbeitrag im Trailer).

Frau Sels übernahm die Aufgabe der Gesamtorganisation, nachdem Frau Wenzel und Herr Lippert aus dem Organisationsteam des Photo Weekends ausgeschieden sind.
Mehr als eine Bereicherung für die Photo-Kunst-Stadt Düsseldorf. Dies wird in dem Betrag auch von der Politiker-Riege um den Düsseldorfer OB Dirk Elbers bestätigt. Oberbürgermeister Dirk Elbers, Bürgermeister und Kulturausschussvorsitzender Friedrich Conzen und Kulturdezernent Hans Georg Lohe äusserten sich in Kurz-Interviews entsprechend dazu. Hierzu auch die vorgetragene erfreuliche Message, dass die Stadt das NRW Forum weiter betreiben will und für dieses Jahr 250 TEURO zusätzlich bereitgestellt werden.

Kommunalwahl 2014 Düsseldorf Stichwahl – Thomas Jarzombek – Thomas Geisel

Nach der Kommunalwahl 2014 Düsseldorf wurde die OB Stichwahl von Thomas Geisel SPD Düsseldorf vor Dirk Elbers CDU Düsseldorf mit quasi 60/40 für sich entschieden.(see the full impressions of the event).
Auch Jürgen Büssow, als Amtsgerichts- und Investmenterfahrener Mitbürger, war im Rathaus anwesend, zwar in zweifelhafter Gesellschaft, aber doch immer zu ambivalenten Small-Talks aufgelegt – wohl schon deshalb wirkte auf ihn das Rampen- und Bühnenlicht so anziehend.
Nach zu kurzer und wenig überzeugender Ansprache des `noch` OBs Dirk Elbers übernahm souverän und in “frischer” Manier Thomas Jarzombek das Wort und stellte eindeutig die Bereitschaft der CDU zur Verantwortungsübernahme heraus. Der Stichwahl Gewinner Thomas Geisel war ebenfalls präsent. Zugleich Gudrun Hock – in modischen Leggins.
Zitat: Zur Stichwahl des Oberbürgermeisters. Am 25. Mai 2014 waren die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger in Düsseldorf aufgerufen, im Rahmen der Kommunalwahlen auch die Oberbürgermeisterin bzw. den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt zu wählen. Für dieses Amt hatten sich eine Frau und sechs Männer zur Wahl gestellt. Da weder die Kandidatin noch einer der Kandidaten mehr als 50% der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinen konnte, fand am 15. Juni 2014 eine Stichwahl zwischen dem amtierenden Oberbürgermeister Dirk Elbers (CDU) und seinem Herausforderer Thomas Geisel (SPD) statt, die in Kommunalwahl 2014 mit 46,1% bzw. 37,9% die meisten Stimmen bei der OB-Wahl am 25. Mai 2014 erhalten hatten.
Wahl

SPD erobert CDU-Bastion DüsseldorfSieg für die SPD: Düsseldorf hat einen neuen Oberbürgermeister: Der SPD-Kandidat Thomas Geisel kam bei der Stichwahl auf fast 60 Prozent der Stimmen. Die CDU stellt in den deutschen Metropolen nun keinen einzigen Oberbürgermeister mehr.Mit der Abwahl von Dirk Elbers hat die CDU ihre letzte Bastion unter den zehn größten Städten Deutschlands verloren. Elbers kam bei der Stichwahl auf 40,8 Prozent der Stimmen, Geisel auf 59,2 Prozent.Unter den zehn größten deutschen Städten war Düsseldorf bislang die einzige Stadt, die noch von einem CDU-Oberbürgermeister regiert wurde. Bis auf Stuttgart, wo der Grüne Fritz Kuhn Oberbürgermeister ist, stellt die SPD in den anderen Städten, darunter Berlin, Frankfurt am Main und Essen, das Stadtoberhaupt.
Spiegel

Bittere Glückwünsche vom Verlierer

Thomas Geisel gewinnt OB-Stichwahl – bittere Glückwünsche vom Verlierer Dirk Elbers gratuliert Thomas Geisel zum Wahlsieg. Im zweiten Anlauf hat sich in der Landeshauptstadt der SPD-Herausforderer Thomas Geisel durchgesetzt. Er kam auf 59,2 Prozent, OB Dirk Elbers erreichte nur 40,8 Prozent. Die Machtfrage im Stadtrat ist unklar. Als der neue Oberbürgermeister kurze Zeit später zur SPD-Wahlparty in einem Club in Nachbarschaft des Rathauses weiterzog, wartete dort schon die nächste und deutlich besser gestimmte Gratulantin. Die freudestrahlende Landeschefin und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft überreichte Geisel einen roten Schlüsselanhänger – “für den Schlüssel zum OB-Büro”.Thomas Geisel (50) hat die Sensation geschafft. Geisel hatte immer an die Chance geglaubt, in den zweiten Wahlgang zu kommen und dort siegen zu können. Die Rechnung ist aufgegangen, trotz der Sturmkatastrophe in der vorigen Woche. Offenbar haben sich in den vergangenen Wochen auch viele Wähler der bürgerlichen Mitte von Elbers abgewandt und sich für den ehemaligen Ruhrgas-Manager, Juristen, fünffachen Vater und Presbyter Thomas Geisel ausgesprochen.
RP_online

Geisel schlägt Elbers bei Stichwahl

Machtwechsel in Düsseldorf 19.24 Uhr: Nur kurz hat sich auch der scheidende OB Dirk Elbers im Rathaus blicken lassen. Es sei “kein schöner Abend für die CDU”, sagte er und wünschte seinen Parteifreunden “Gottes Segen für alles das, was nun auf uns zukommen wird”. Zusammen mit seiner Frau Astrid verließ er den Saal dann durch die Hintertür. Dirk Elbers war schnell wieder verschwunden.
DerWesten

Wasserpolitik Düsseldorf mit KYD und Flaggenmast Errichtung Kanu- und Yachtclub Düsseldorf e.V.

Nimrod Productions auf CultrD.tv zur Wasserpolitik Düsseldorf mit KYD und Flaggenmast Errichtung im Kanu- und Yachtclub Düsseldorf e.V.
Geschichte – 1919 – 1929 – Düsseldorf im Jahr 1919, kurz nach dem schrecklichen Ende des Ersten Weltkrieges. Das war eine geteilte Stadt. Linksrheinisch waren die Belgier, im Süden die Briten Besatzungsmacht. Und überall in den Straßen sah man kriegsentlassene Verwundete, die an die schrecklichen Kämpfe in Frankreich, Italien oder auch in ehemals k. u. k. österreichischen Gebieten wie etwa Galizien erinnerten.
Aber es gab auch einen neuen Aufschwung und das gerade im Sport. Immer häufiger war von spannenden Wettfahrten mit dem Kanu, dem Wasserfahrzeug der Indianer, zu hören. Wassersport, das war etwas für junge Leute, die den Rhein ständig vor Augen hatten. 23 Kanubegeisterte gründeten 1919 im Gasthaus “Zur Linde” den “Düsseldorfer Kanu-Verein, Abteilung Oberkassel”.
Abenteuerlich klingen die Erinnerungen, niedergeschrieben in der Festschrift zum 40jährigen Bestehen des Vereins, der damals, 1959, noch “Kanu-Club Düsseldorf” hieß, nachdem schon 1920 zunächst der alte Verein verlassen worden war, ein “Club” gegründet wurde und wenig später auf den Begriff “Oberkassel” verzichtet wurde.
Vom 24. September 1920 bis 1977 hieß der Verein “Kanu-Club Düsseldorf – KD”, erst dann wurde daraus der “Kanu- und Yachtclub Düsseldorf – KYD”. Doch zurück zum Gründungsjahr 1919. Die ersten selbstgebauten Boote sollen eher zugespitzten Blumenkästen als Renn-Kajaks geglichen haben. Fehlkonstruktionen wurden mit Petroleum und Teer brennbar gemacht und angezündet. Als schwimmende Fackeln sorgten sie für den “Rhein in Flammen“. Für umweltbewußte Leute von heute eine Horrorvorstellung.

Ampel Koalition Düsseldorf Stadtrat Rot Gelb Grün

derwesten

Markus Lüpertz Manfred Schoof Gerd Dudek Alexandra Kamp Galerie Breckner Palais Wittgenstein

Anläßlich der Kosmos Ausstellung in der Galerie Breckner spielte Markus Lüpertz mit TTT und Manfred Schoof, Gerd Dudek u.a. Buschi Niebergall im Palais Wittgenstein zur Kultur Düsseldorf mit einer Lesung von Alexandra Kamp.
Um Farb Unterschiede zu kompensieren, wurde das Ergebnis der Video-Berichterstattung mit der Aufzeichnung des Globe Unity Orchestra Konzertes November 7, 1970 in der Kongresshalle Berlin anlässlich der Berliner Jazztage unterlegt (composition by Manfred Schoof).
Ein neuer Gedichtband, ein Konzert, eine Lesung und eine Ausstellung: Das Programm für den Abend des 6. Mai 2014 versprach viel. Und es hielt alles! Rund 200 geladene Gäste kamen zunächst ins Palais Wittgenstein im Zentrum von Düsseldorf zu einem exklusiven Konzert von Markus Lüpertz und der Band “TTT”. Dort fand auch eine Lesung aus seinem neuen Gedichtband „gijo`ti:n?” statt.
Die Schauspielerin Alexandra Kamp las aus dem im Verlag BuchKunst Kleinheinrich in Münster erschienenen, auf 77 Exemplare streng limitierten Werk. Konzert und Lesung wurden mit großem Applaus gewürdigt. Im Anschluss traf man sich in den Räumen der Galerie Breckner, wo die Vernissage der Ausstellung “Kosmos” stattfand. Hier wurde neben handaquarellierten Grafiken, die im Zuge der Buchpublikation entstanden, erstmals die Neuinterpretation der Holzschnittmappe “Mykenisches Lächeln” präsentiert. Die Mappe stammt ursprünglich aus dem Jahr 1986 und wurde 2013 vom Künstler in einem gänzlich veränderten Farbenkosmos in faszinierenden 10 Varianten neu aufgelegt.
Diese Neuinterpretation wirkt moderner, kräftiger, die idol- oder maskenartigen Gesichte ziehen noch mehr in ihren Bann. Jede Mappe ist auf 5 Exemplare zzgl. e.a. limitiert.

Düsseldorfer Jonges

Wer sind die Jonges, was wollen sie?Die Jonges sind 1932 von Bürgern gegründet worden – zur Pflege der heimatlichen Geschichte und Belange, vor allem der charakteristischen Bauten und Anlagen- um die Liebe zur Heimat wachzuhalten und zu vertiefen.
Gerade in politisch wie wirtschaftlich zerrissenen Zeitläufen, wie wir sie durchleben, erscheint es mehr denn je geboten, den Heimatgedanken zu stärken.”In der Präambel des aktuellen Mitgliederverzeichnisses heißt es:”Die Jonges sind weltoffen, zukunftsorientiert, unabhängig, geschichtsbewusst und sozial engagiert. Sie setzen sich ein für die Menschen in der Stadt und in der Region und kümmern sich auch um Fragen der Integration.

Kulturpolitik Düsseldorf – Miriam Koch – Manfred Neuenhaus – Thomas Geisel – Alexander Fils

Der Malkasten Düsseldorf mit Robert Hartmann veranstaltete zum Thema Kulturpolitik Düsseldorf eine Podiumsdiskussion mit den lokalen Kulturpolitikern Miriam Koch, Manfred Neuenhaus, Thomas Geisel, Alexander Fils, Robert Hartmann, Peter Ulrich Peters, Gay Talese, Andreas Vollmert und Michael Kortländer – hierbei Miriam Koch (Die Gruenen) und Thomas Geisel (SPD) als Wahlkandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters.Einführend stellt Robert Hartmmann den Titel der Veranstaltung heraus: “Ist das Kunst oder kann da was weg ?”
Er erwarte zwar konkrete Aussagen der Kulturpolitiker zur akuellen kulturpolitischen Lage – er wüßte aber nicht, ob Wahlgeschenke zu erwarten sind (Wahlgeschenke wären eine “alte Sache”). Er ginge davon aus, dass der einfache Politiker sich nur deshalb in Kultur-Ausschüssen und/oder Gremien wiederfände, weil in anderen “wichtigeren” Gremien kein Platz mehr wäre. Der gesellschaftliche Auftrag der Kulturinstitutionen würde zunichte gemacht – es wäre nicht mehr der Ort, der gesellschaftliches Leben jenseits von oligarchischen Privatinteressen abbildet.
Dies würde sich nicht Exorzismus nennen, sondern Public Private Partnership (z.B. SMKP ./. EON). Zur Definiton von PPP verweist er auf den Wikipedia Eintrag.
Oder der Exorzismus hieße heute “Kunstevent“, wo … die Kommunen mit Hilfe der Kultur innerhalb des Wachstumsmarktes Kulturindustrie Standortvorteile erreichen wollten … zumindest die “Not der Kommunen” gelindert werden könnte … und die Kreativen die “Schlotbarone von Morgen” werden sollten.Herr Robert Hartmann zitiert Hugo Ball aus einem Aufsatz aus dem Jahre 1917 u.a. über das Gesäß und das Schwanenhafte. Unter Geist verstünde Hugo Ball alles, was gegen das Gesäß, gegen die Verdauung und gegen das Finanzherz wäre. Er, Robert Hartmann, wünschte sich, dass dieser Geist Hugo Balls, die Diskussion befruchten möge.Nachdem Moderator Andreas Vollmert eine Übersicht über die Verteilung des Düsseldorfer Kulturetats in Höhe von 120 Millionen Euro (pro Jahr) gegeben hatte, meldete sich Miriam Koch zu Wort und bestätigte nochmals die Höhe des “enormen” Etats.
Sie stellte klar heraus, dass es nicht darum ginge, dass jemand weniger bekäme, sondern es käme darauf an, dass jedeR (Kulturschaffende) angemessen und ausreichend finanziert werde. Dies würde der bestehende “hohe” Etat ermöglichen. Zumal auf der Seite der CDU/FDP die Tendenz bestünde, den Etat weiter zu erhöhen. Und damit könnten auch die Vertreter aus der nicht-institutionellen “freien Szene” ausreichend versorgt werden, zumal die Einrichtungen, wie auch der Malkasten, hinsichtlich der jährlichen Antragsstellungen eine gewisse Planungssicherheit bedürften. Düsseldorf wäre eine Wirtschaftsstadt – Düsseldorf wäre eine reiche Stadt – und sie müsste sich dazu bekennen, dass sie Kunststadt und Kulturstadt wäre – und deshalb ausreichend finanzieren müsse – und dazu wäre “Düsseldorf auch in der Lage”.Dies griff der Vertreter der CDU Fraktion, Herr Dr. Alexander Fils, sichtlich erfreut, auf und stellte nochmals die Besonderheit der Höhe des Kulturetats heraus, insbesondere im Vergleich zum geringeren Etat der Landesregierung vor “Schwarz-Gelb”.
Der Etat der jetzigen (rot-grünen) Landesregierung wäre jetzt geringfügig höher – es wären aber Einsparungen in Höhe von 2 Millionen Euro geplant – während in Düsseldorf 2 Millionen “dazu gelegt werden würde”. Die “Relation des Kulturetats in Höhe von 120 Millionen wäre tatsächlich gigantisch” – insbesondere “per Einwohner” erst recht. Düsseldorf sei die Kunst- und Kulturstadt mit dem höchsten Etat in NRW – dieser Etat würde auch “nicht angeknabbert” – man müsste nur sehen, “wie wird er verteilt”.Thomas Geisel (SPD) hielt es für “legitim” angesichts des 120 Millionen Kulturetats nach den Kriterien für die Verteilung zu fragen – es wären ja Steuergelder. Es könnten in der Verteilung Probleme entstehen, wenn die Verteilung “zu statisch” erfolge – da Kultur immer in Bewegung wäre und das Innovative – das Neue – die “zweite Natur” der Kultur wäre.
Kultur sollte ein “staatsferner” Bereich sein, wo die Politik nur die Rahmenbedingungen setze. Von seiner Seite würde er zwei Kriterien zur Verteilung benennen: die “Teilhabe”, inwieweit strahle die Kultur in die Gesellschaft aus , d.h. inwieweit hätten die Menschen in der Stadt die Möglichkeit an der Kunst / Kultur teilzuhaben. Das zweite Kriterium würde er mit dem etwas schillernden Begriff der “Strahlkraft” anführen – schon aufgrund der “kulturellen Identität” könnte Düsseldorf (über Grenzen hinaus) zu einer “Kulturmetropole” an der Spitze der kulturellen Entwicklung werden. Dies auch dadurch, dass nicht nur die Etablierten gefördert würden – sondern es könnten auch mal “Neue Sachen” sein, die die kulturelle Identität Düsseldorfs formen könnten.
Der Malkasten wäre durchaus eine Einrichtung, die das “kulturelle Leben” der Stadt präge – und dies sollte in der “Höhe der Zuwendungen” seinen Ausdruck finden.Manfred Neuenhaus führte an, das Kulturschaffende in der Regel von der Politik “Geld wollen” – und ansonsten solle sich die Politik “raushalten” – und dies “wäre auch richtig so”. Sähe man sich “die letzten fünf Jahre” an, so wäre festzustellen, dass die Politik den Umgang mit dem 120 Millionen Etat nicht “statisch” vollzogen habe – sondern es wurde versucht, “in den Häusern Höchstleistung” zu erreichen.
Bei einer Stadt, die wachse, “da müsse die Kultur mitwachsen”. An Herrn Hartmann gerichtet, stellte Manfred Neuenhaus heraus, dass bei der CDU/FDP die beiden Fraktionsvorsitzenden im Kulturausschuss säßen – und dies “sicherlich” nicht deshalb, weil sie sonst nichts fänden (an Ausschüssen). Es wäre enorm wichtig, dass Faktionsvorsitzende bei Haushaltdebatten mitsprächen – gerade in Sachen Kultur. Sie (die Politiker) “besorgten” das Geld (für die Kultur) … und das mache richtig Freude. Wenn er – Robert Hartmann – mehr Etat benötige (für den Malkasten), so wäre dies recht einfach: er müsse vor den Haushaltsberatungen zu den Politikern aller Fraktionen kommen und “sagen, wieviel er haben möchte und wofür” – das wäre ganz einfach.
Sollte der Malkasten immer so gut besucht sein “wie heute abend”, dann sollte es kein Problem sein 20.000 oder 40.000 Euro mehr zu bekommen.Miriam Koch zitierte den Entwurf des Parteiprogrammes der FDP, in welchem in der Rubrik “Kultur” etwas von “Maximierung der künstlerischen Leistung” zu lesen wäre. Sie verstünde das nicht so recht. Wäre darunter zu verstehen, dass die Maler mehr Bilder malen müssten oder die Symphoniker schneller spielen müssten ? Ihr Kulturbegriff wäre deutlich ein anderer.
Herr Manfred Neuenhaus erklärte hierzu: “Es wäre eine enorme Kraftanstrenung den bestehende Kulturetat in der genannten Höhe zu halten”. Dass der Etat nicht gekürzt werde – das wäre doch das “Entscheidende”. Das hätte hier in NRW noch keiner geschafft. Und das wäre die eigentliche Leistung – und er sage immer: “alle Bauten und Sanierungen wären noch extra”.
Gegenüber Herrn Dr. Alexander Fils monierte Miriam Koch, dass in den letzten 5 Jahren im Kulturausschuss die meisten Anträge abegelehnt wurden (von der CDU/FDP-Fraktion) . Nur vor den Kommunalwahlen wäre das anders und einige Anträge würden “durchgewunken”. Und das wäre die “Systematik nach der der Kulturhaushalt funktioniere”.
Hierauf entgegnete Herr Dr. Alexander Fils, dass die CDU/FDP Fraktion über ein Dutzend eigener Projekt-Anträge gestellt habe. Angesprochen auf den Verkauf des Jackson Pollocks (SMKP) führte Herr Fils an, dass Düsseldorf einen kleinen (SMKP) und einen großen “Pollock” (Kunstsammlung) besäße. Auf die Frage des Moderators, ob er den kleinen Pollock für verzichtbar halte, entgegnete Herr Fils: “Schön ist, wenn man alles hat. Noch schöner ist, wenn einer einem was leiht oder zur Verfügung stellt”.
Und das wäre in diesem Falle so (EON). In diesem Zusammenhang dankte Herr Dr. Fils allen (u.a. der EON, der Familie Langen), die der Stadt solche Kunstwerke zur Verfügung gestellt hätten. Und es wäre gerade zu “verrückt”, zu unterstellen, man hätte das Bild (den Pollock) nur deshalb im Museum “aufgehangen”, um es wertvoller zu machen. Das wäre absurd. Stattdessen sollte man der EON dankbar sein, für die kostenlose Bereitstellung – man sollte hierüber nicht meckern.
Bezüglich der Problematik der PPP Konstruktion EON und SMKP setzte Thomas Geisel hinzu, dass es besser gewesen wäre, die Kapitalbeteiligung der EON wäre in eine Stiftung eingegangen – und wäre damit unabhängig von den “Weltläufen des Energiegeschäftes”. Das Unternehmen EON befände sich in wirtschaflichen Schwierigkeiten.

Karl Lagerfeld Museum Folkwang Essen plus Tobia Bezzola

Kö-Bogen von Daniel Libeskind mit 701 kunst – Blended Generations u.a. mit Chris Reinecke und Tal R

Klaus Mettig at Bespoke and Makatsch Düsseldorf Photo Weekend 2014

Kunsthalle Buehne – Das Fest

 

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