Düsseldorfer Jonges

Wer sind die Düsseldorfer Jonges, was wollen sie?

Die Düsseldorfer Jonges sind 1932 von Bürgern gegründet worden
– zur Pflege der heimatlichen Geschichte und Belange, vor allem der charakteristischen Bauten und Anlagen
– um die Liebe zur Heimat wachzuhalten und zu vertiefen.
Gerade in politisch wie wirtschaftlich zerrissenen Zeitläufen, wie wir sie durchleben, erscheint es mehr denn je geboten, den Heimatgedanken der Düsseldorfer Jonges zu stärken.”

In der Präambel des aktuellen Mitgliederverzeichnisses heißt es:
“Die Düsseldorfer Jonges sind weltoffen, zukunftsorientiert, unabhängig, geschichtsbewusst und sozial engagiert. Sie setzen sich ein für die Menschen in der Stadt und in der Region und kümmern sich auch um Fragen der Integration. Die Verantwortlichen der Kommune schätzen sie als “wichtige Stimme” aus der Bürgerschaft.
Die Jonges sind mit knapp 2700 Mitgliedern der größte Heimatverein Europas. An ihrer Spitze steht der “Baas” (Präsident). Die Mitglieder kommen aus allen Lebensbereichen und sind in 50 Tischgemeinschaften strukturiert. Der Universitätsprofessor sitzt wie selbstverständlich und ohne Dünkel neben dem Schreiner, Steuerberater und Werbetexter.
An jedem Dienstag ist Jonges-Abend. Regelmäßig treffen sich 400 Mitglieder im Henkel-Saal (Altstadt). Man trifft sich unter Freunden, hört namhaften Referenten aus allen Wissensbereichen zu oder beteiligt sich an Diskussionen.
Die Jonges kooperieren mit allen Hochschulen vor Ort und setzen Förderpreise für Wissenschaft, Architektur, Musik und Stadtplanung aus.
Die Jonges pflegen engen Kontakt zur Verwaltung der Stadt und den Parteien. Sie üben ihren Einfluss aus, wenn es um Fragen der Stadtgestaltung, der Denkmalpflege und um Fragen der Stadtgesellschaft geht.
Das operative Geschäft wird im Jonges-Haus verantwortet. Mitten in der Altstadt (Mertensgasse) haben die Jonges ein Haus erwerben können, in dem der Onkel von Heinrich Heine wohnte und wo der Dichter ein Spielzimmer hatte.
Mit Inbrunst singen die Jonges ihre Hymne, das “Jonges-Lied”. Es ist eine Ode an die Stadt: “Nirgends op die schöne Welt, mich dat Leben so jefällt”…
Der Verein wächst kontinuierlich. Auch junge Leute finden zum Verein. Es handelt sich um Neu-Mitglieder, denen Düsseldorf am Herzen liegt, die gern hier wohnen/leben und Einfluss nehmen wollen.

Düsseldorfer Jonges Altstadt Brauchtum Heimatgedanke

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