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Die Stichwahl Düsseldorf in Düsseldorf mit Dirk Elbers und Thomas Geisel nach der OB Wahl in Düsseldorf kann auch von Natalia Fedossenko nicht noch spannender aufbereitet werden. Zur Kommunalwahl 2014 trickst nach Meinung des “Der Westen” das Düsseldorfer Presseamt um Natalia Fedossenko für OB Elbers die Üffentlichkeit aus.

Das Presseamt der Stadt Düsseldorf macht sich angreifbar: Es macht unverhohlen Wahlkampf für den amtierenden Oberbürgermeister Dirk Elbers von der CDU, der am 15. Juni gegen SPD-Herausforderer Thomas Geisel in die Stichwahl muss. Jetzt wurde sogar eine verzerrte Grafik auf die städtische Internet-Seite gestellt.

Dass das städtische Presseamt alles andere als neutral ist und durch seine Arbeit massiv und unverhohlen den bisherigen Wahlkampf des amtierenden Oberbürgermeisters Dirk Elbers von der CDU unterstützt hat, ist offensichtlich — und bei vielen Menschen in der Stadt bekannt. Am Mittwoch leistete sich das Presseamt einen weiteren Klopper: In einem Hinweis auf die Oberbürgermeister-Stichwahl am 15. Juni wurde im Internetauftritt der Stadt, für den die Presseamts-Chefin verantwortlich ist, eine verfälschende Grafik über die erhaltenen Prozentzahlen der beiden Kandidaten gezeigt.

Zu Erinnerung: CDU-Kandidat Dirk Elbers erhielt am Sonntag 46,1 Prozent, SPD-Kandidat Thomas Geisel 37,89 Prozent — die Grafik wurde allerdings so angefertigt, dass es aussieht, als hätte Dirk Elbers doppelt so viele Stimmen erhalten wie Geisel. „Eine fiese Trickserei, die sind sich zu nichts mehr zu schade. Hier wird getrickst und gekungelt”, hieß es gestern bei der SPD. Erst als sich am Vormittag ein Bürger telefonisch beim städtischen Dezernenten Andreas Meyer-Falcke offiziell über die verfälschende Darstellung beschwerte, wurde die Grafik von der Homepage genommen.

Weitere Auffälligkeiten:

Kritische Artikel (zumeist von der NRZ) kommen in der tägliche Presseschau, die vom Presseamt zusammengestellt und an einen großen Verteiler gemailt wird, nicht vor. Dafür aber reichlich Texte und auch die dubiose und in die Kritik geratene Umfrage einer CDU-nahen Tageszeitung.
Die verzerrte Grafik am Mittwoch auf der städtischen Internet-Seite, die einen erheblichen Stimmenvorsprung von Elbers suggeriert.

Elbers-Intima Natalia Fedossenko, Leiterin des städtischen Presseamtes und gerüchteweise nach einer Wiederwahl von Dirk Elbers im Gespräch als Leiterin des OB-Büros, begleitet ihren Chef zu zahlreichen Terminen — auch zu solchen, die nicht gerade als städtische, sondern als Parteitermine gelten dürften.

http://www.derwesten.de/staedte/duesseldorf/so-trickst-das-duesseldorfer-presseamt-fuer-ob-elbers-id9403776.html#plx1838591324

RP-Umfrage: Geisel knapp vor Elbers

Kopf-an-Kopf-Rennen bei der OB-Stichwahl zwischen Dirk Elbers (CDU) und Thomas Geisel (SPD): Rund eine Woche vor der Abstimmung sieht das Meinungsforschungsinstitut Emnid Geisel bei 51 Prozent und Elbers bei 49 Prozent. Von Denisa Richters

Bei der Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters im Rathaus am 15. Juni ist noch alles offen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Rheinischen Post. Demnach hat SPD-Herausforderer Thomas Geisel zwar einen leichten Vorsprung vor Amtsinhaber Dirk Elbers (CDU) – der Vorsprung ist mit zwei Punkten jedoch so knapp, dass beide eine Chance auf den Sieg haben.

Emnid hat vom 2. bis 4. Juni 1000 wahlberechtigte Düsseldorfer telefonisch befragt. Davon sprachen sich 39 Prozent für Geisel und 37 Prozent für Elbers aus. 20 Prozent zeigten sich noch unentschlossen, vier Prozent gaben an, für keinen von beiden zu stimmen. Von denjenigen, die sich bereits für einen der beiden zur Wahl stehenden Kandidaten entschieden haben – 760 der Befragten -, wollen 51 Prozent für Geisel und 49 für Elbers stimmen. Damit hätte Geisel im Vergleich zum ersten Wahlgang am 25. Mai Elbers überholt: Vor zwei Wochen entfielen auf den Amtsinhaber 46,1 Prozent der Stimmen, auf Geisel 37,9 Prozent. Allerdings hatte es im ersten Wahlgang weitere OB-Kandidaten gegeben: Miriam Koch (Grüne) kam auf 9.3 Prozent, Helmut Born von der Linkspartei auf knapp vier Prozent, drei weitere Kandidaten erhielten zusammen 2,8 Prozent. Die FDP hatte auf eine OB-Kandidatur verzichtet.

Allerdings sei die Wählerklientel der Grünen nicht so berechenbar wie die der Linken. In Düsseldorf punkten die Grünen, das hat die aktuelle Wahl gezeigt, stark in bürgerlichen Milieus. 49 Prozent der Befragten gaben an, mit Sicherheit zur Wahl zu gehen (siehe Analyse unten). Bei jenen Befragten, die sich bereits für einen der Kandidaten entschieden hatten, konnte Elbers bei Frauen (52 %) sowie den über 60-Jährigen (57%) besonders punkten, Geisel lag bei Männern (55 %) und den 45- bis 59-Jährigen (64 %) vorn.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/rp-umfrage-sieht-thomas-geisel-knapp-vor-dirk-elbers-aid-1.4295252

Natalia Fedossenko und Miriam Koch im Presseamt Düsseldorf

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